Spaß und Informationen rund um die Trinkwasserversorgung Bodensee-Wasserversorgung hat die „Zukunftsquelle-Tour“ in Sipplingen gestartet

Eröffnung der Zukunftsquelle-Tour in Sipplingen: Kaufmännischer Geschäftsführer Michael Stäbler und technischer Geschäftsführer Christoph Jeromin mit Bürgermeister Oliver Gortat und Gemeinderäten Elisabeth Lohrer, Clemens Beirer, Thomas Biller (v.l.n.r.).
Eröffnung der Zukunftsquelle-Tour in Sipplingen: Kaufmännischer Geschäftsführer Michael Stäbler und technischer Geschäftsführer Christoph Jeromin mit Bürgermeister Oliver Gortat und Gemeinderäten Elisabeth Lohrer, Clemens Beirer, Thomas Biller (v.l.n.r.). (Bild: KALTWASSER Kommunikation GmbH)

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Um die Trinkwasserversorgung von rund vier Millionen Menschen in Baden-Württemberg langfristig zu sichern, plant die Bodensee-Wasserversorgung das Projekt „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen“.

Im Juli tourt der Zweckverband durch sein Verbandsgebiet und stellt an zehn Orten das Jahrhundertprojekt mit Angeboten für Groß und Klein vor. Auftakt war am Dienstag, den 4. Juli, in Sipplingen und Ludwigshafen.

Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete die Bodensee-Wasserversorgung am Dienstag die Informations-Tour zu ihrem Projekt „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen“. Dazu war der Wasserversorger morgens in Sipplingen und nachmittags in Ludwigshafen zu Gast.

Die Geschäftsleitung der Bodensee-Wasserversorgung eröffnete dort jeweils mit Bürgermeister Oliver Gortat (Sipplingen) und Bürgermeister Christoph Stolz (Bodman-Ludwigshafen) und Vertretern aus den Gemeinderäten die Tour, die im Folgenden noch acht weitere Mitgliedsgemeinden besucht (nächster Halt Tuttlingen, 7. Juli, 9.30-16.30 Uhr, Rathausstraße).

Beide Bürgermeister betonten, wie wichtig es sei, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zum Projekt zu informieren und mit dem Wasserversorger in engem Austausch zu bleiben.

Rätselspaß und Wasserleitungsbau

Neben Informationsmaterialien rund um das Projekt gab es themenbezogene Spielstationen. Beim „Quaggafischen“ beispielsweise durften Kindergartenkinder aus Sipplingen Muscheln aus dem Wasser fischen, die sich sonst in den Wasserleitungen festsetzen würden, und dabei glänzende Schätze zum Vorschein bringen.

Bei der Station „Spurensuche“ galt es, auf dem Gelände versteckte Antworten auf Fragen rund um das Projekt Zukunftsquelle zu finden. Am Wasserwagen vor Ort konnten sich alle mit einem Glas Trinkwasser erfrischen.

Großprojekt für kommende Generationen

Mit dem Projekt Zukunftsquelle wird die Bodensee-Wasserversorgung die Trinkwasserversorgung von mehr als vier Millionen Menschen aus 320 Städten und Gemeinden Baden-Württembergs für die nächsten Jahrzehnte sichern.

Der Verband investiert mit dem Großprojekt in den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit der kritischen Infrastruktur, indem Entnahme-, Förder- und Aufbereitungsanlagen am Bodensee ausgebaut und modernisiert werden sollen. Nach heutiger Schätzung werden die Gesamtkosten für das Projekt Zukunftsquelle mehrere hundert Millionen Euro betragen.

Realisierung bis 2041

Nach aktuellem Stand starten die Bauausführungen nicht vor dem Jahr 2024. Bis 2041 werden diese voraussichtlich beendet sein. Das Bauvorhaben ist in drei Realisierungsstufen unterteilt, sodass während des langen Bauzeitraumes neue oder erweiterte Anlagenteile sukzessive nutzbar gemacht werden können.

Der Grund für die aufwändigen und langwierigen Maßnahmen: Teile der Entnahme- und Förderanlagen in Sipplingen am Bodensee nähern sich nach über 60 Jahren im Betrieb ihrer Altersgrenze und müssen ersetzt oder erneuert werden.

Die zunehmende Ausbreitung der invasiven Quagga-Muschel in den technischen Anlagen erfordert außerdem den Bau neuer Seewasserwerke und Rohrleitungen sowie die Integration neuer, angepasster Trinkwasseraufbereitungstechnologien.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter www.zukunftsquelle.de sowie www.bodensee-wasserversorgung.de/projekt-zukunftsquelle

(Pressemitteilung: KALTWASSER Kommunikation GmbH)