Schwere Schneefälle sorgen in Lindau für Schäden und Gefahren im Wald

Waldarbeiter der Bayerischen Staatsforsten sperren eine Gemeindeverbindungsstraße vor Beseitigung der Gefahren durch Nassschnee.
Waldarbeiter der Bayerischen Staatsforsten sperren eine Gemeindeverbindungsstraße vor Beseitigung der Gefahren durch Nassschnee. (Bild: Moritz Janzen, BaySF)

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Starke Schneefälle haben am ersten Dezemberwochenende in weiten Teilen Bayerns für Störungen gesorgt. Der ungewöhnlich viele und schwere Nassschnee war für Räumdienste eine Herausforderung. Zusätzlich waren Verkehrswege durch gebogene und gebrochene Bäume versperrt.

Auch im Wald hat der Nassschnee Schäden verursacht und Bäume abgeknickt. Viele Bäume sind gebogen und hängen gegebenenfalls über Wege und Straßen. Obwohl seit dem Wochenende viel Schnee von den Bäumen herabgefallen ist, bleibt ein Gefahrenpotential bestehen.

Die Bäume sind mechanisch derart belastet, dass sie jederzeit noch abbrechen oder ganz umstürzen können. Zudem ist deren Beseitigung eine sehr gefährliche Arbeit, weil die großen Spannungen im Holz tödliche Wirkung haben können.

Durch Schneelast abgebrochener Fichtengipfel; Unter dem Gipfel sind Fußspuren im Schnee.
Durch Schneelast abgebrochener Fichtengipfel; Unter dem Gipfel sind Fußspuren im Schnee. (Bild: Moritz Janzen, BaySF)

„Selbstverständlich sind die Bayerischen Staatsforsten gemeinsam mit den Straßenmeistereien und Bauhöfen der Gemeinden bemüht, die Wege so schnell wie möglich wieder sicher zu machen und von den Hindernissen zu befreien“, sagt Förster Moritz Janzen, Leiter des Reviers Oberstaufen-Lindau. Er pflegt den Staatswald rund um Lindau.

„Die Arbeiten müssten aber koordiniert und sicher gestaltet werden und werden noch einige Tage in Anspruch nehmen“, ergänzt Janzen. Bis dahin bittet er darum, die Wälder generell zu meiden oder zumindest mit dem Bewusstsein der Gefahr zu betreten. Insbesondere Sperrschilder sollten unbedingt ernst genommen werden. Diese seien nicht zum Spaß nicht aufgestellt, fügt Janzen augenzwinkernd hinzu.

(Pressemitteilung: Bayerische Staatsforsten, AöR / Forstbetrieb Sonthofen)