Im Rahmen der europaweiten „Speedweek“ wird in Baden-Württemberg vom 13. bis 19. April vermehrt geblitzt. Höhepunkt der Aktion ist am Mittwoch, so der ADAC. Betroffen sind Autobahnen und Bundesstraßen genauso wie Innerortsstraßen. Verstöße gegen das Tempolimit können teuer werden.
Diese Woche wird in Baden-Württemberg kräftig geblitzt, denn zu schnelles Fahren ist eine häufige Unfallursache. In der sogenannten „Speedweek“, der Aktionswoche für mehr Verkehrssicherheit, die jeweils im April und August stattfindet, werden vor allem auf unfallträchtigen Streckenabschnitten und in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage (z.B. Schulen, Baustellen, Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser) deutlich mehr Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Betroffen sind Autobahnen und Bundesstraßen genauso wie Innerortsstraßen.
Blitzermarathon im April 2026
Die Blitzer-Aktionswochen leisten nach Ansicht des ADAC einen Beitrag zur Verkehrssicherheit, da sie den Verkehrsteilnehmenden die Gefahren schnellen Fahrens bewusst machen und sie entsprechend sensibilisieren können. Mithilfe der verstärkten Radarkontrollen will die Polizei die Autofahrenden daran erinnern, sich an die geltenden Tempolimits zu halten. Die erste Speedweek des Jahres findet von Montag, 13. April, bis Sonntag, 19. April, statt. Den Höhepunkt der Aktion bildet Mittwoch, der 15. April.
Radarkontrollen: Welche Bundesländer nehmen teil?
Die Beteiligung an der Frühjahrs-Aktion ist traditionsgemäß deutlich stärker als im Sommer. Aber auch hier beschränken sich einige Bundesländer auf den Haupttag der Aktion (15. April). Dass einige Bundesländer sich gar nicht oder nur in geringem Maß beteiligen, hat seine Gründe: Kapazitätsengpässe oder Zweifel an der Sinnhaftigkeit. Baden-Württemberg und Bayern sind auf alle Fälle dabei.
Speedweek auch in Tschechien, Kroatien und Co.
Autourlauber, die in anderen europäischen Ländern unterwegs sind, sollten sich ebenfalls an die Tempolimits halten. Denn an der Speedweek beteiligen sich mehrere europäische Länder. Ihre Teilnahme bestätigt haben unter anderem Tschechien und Kroatien, so der ADAC. Die Kontrollen werden vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk Roadpool koordiniert.
Für Autofahrer, die während der Aktion in die Radarfalle geraten, fallen die üblichen Sanktionen (Bußgelder, Punkte in Flensburg, Fahrverbot) für Geschwindigkeitsverstöße an.
Warum gibt es die Speedweek?
„Leider stirbt jeden Tag ein Mensch auf baden-württembergischen Straßen – und die Hauptursache ist überhöhte Geschwindigkeit“, erklärt Innenminister Thomas Strobl (CDU). Ziel des Blitzermarathons sei es, die Menschen für die Gefahr von überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren. Laut Innenministerium ist das die Unfallursache Nummer Eins bei schweren und tödlichen Verkehrsunfällen. Welche Strafe verhängt wird, ergibt sich aus dem Bußgeldkatalog.
Weitere Infos: www.swr.de
(Text: ADAC/Presse)