Gefiederter Nachwuchs Zwei junge Grünarassaris erkunden die Wilhelma

Zwei junge Grünarassaris erkunden die Wilhelma
Die Jungvögel können schon geschickt Trauben in die Luft werfen und auf einmal verschlingen. (Bild: Wilhelma Stuttgart)
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In der Wilhelma sind die ersten beiden Grünarassaris des Jahres flügge geworden. Seit der zweiten Augusthälfte erkunden sie selbstständig das Amazonienhaus.

Auf 1.100 Quadratmetern bietet die tropische Waldlandschaft den beiden Jungvögeln inzwischen reichlich Raum für ihre ersten selbstständigen Erkundungen. Ihre Nisthöhle haben sie in der zweiten Augusthälfte verlassen.

Ein Schnabel mit mehreren Funktionen

Grünarassaris sind Tukane, die im nördlichen Südamerika verbreitet sind. Charakteristisch für diese Vogelfamilie ist der riesige Schnabel. Obwohl er massiv wirkt, ist er federleicht, da er von Luftkammern durchzogen wird.

Der Schnabel dient als körpereigene Klimaanlage, über die der Vogel überschüssige Wärme nach außen abgeben kann. Außerdem hilft er dabei, Früchte von Bäumen zu pflücken und zu zerquetschen. Eine weitere Besonderheit der Tukane ist ihre erstaunlich lange, ausgefranste Zunge, die sie dabei unterstützt, Nahrung in den Hals zu befördern.

Grünarassaris brüten in Höhlen

Tukane gehören zur Ordnung der Spechtvögel und sind Höhlenbrüter. Aufgrund ihres leichten Schnabels können sie im Gegensatz zu den eigentlichen Spechten nur in morschem Holz selbst Nisthöhlen anlegen. Ansonsten nutzen sie zur Brut verlassene Spechthöhlen oder natürliche Hohlräume.

In der Wilhelma stehen den Grünarassaris speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Nistkästen zur Verfügung. Darin werden zwei bis vier reinweiße Eier gelegt, aus denen nach 16 bis 17 Tagen Brutzeit die Jungvögel schlüpfen.

Obwohl sich ausgewachsene Grünarassaris vorwiegend von Früchten ernähren, erhält der Nachwuchs während der Brutzeit einen hohen Anteil an proteinreicher tierischer Nahrung. Rund sechs Wochen nach dem Schlupf verlassen die flüggen Jungvögel ihren Nistkasten.

Zwei weitere Jungvögel wachsen heran

Oft haben die Eltern zu diesem Zeitpunkt bereits in einer weiteren Höhle mit dem Brutgeschäft begonnen und ziehen die nächste Generation groß. So ist es aktuell auch in der Wilhelma.

Während die ersten beiden Jungvögel des Sommers bereits ihre Runden durch das Amazonienhaus drehen, wachsen zwei Geschwister in einem anderen Nistkasten heran. Bei ihnen sprießen derzeit gerade einmal die Federkiele aus der Haut.

(Quelle: Wilhelma Stuttgart)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.