Zum Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg erwartet der ADAC am Wochenende starken Rückreiseverkehr. Besonders auf den Routen aus dem Süden drohen längere Staus.
Mit dem Ende der Sommerferien in Bayern, Baden-Württemberg und den letzten österreichischen Regionen nimmt der Rückreiseverkehr vom 11. bis 13. September deutlich zu. Nach der ADAC-Prognose sind vor allem die Verbindungen aus den südlichen Urlaubsregionen in Richtung Norden sowie Strecken von den Küsten stark belastet.
Zu diesen Zeiten drohen die meisten Staus
Besonders hoch ist die Staugefahr am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstagvormittag. Auf den Rückreiserouten müssen Autofahrer außerdem am Samstagnachmittag und -abend mit Behinderungen rechnen.
Auch am Sonntag bleibt die Situation angespannt. Vom Vormittag bis in den frühen Abend erwartet der ADAC erhöhtes Verkehrsaufkommen. Gleichzeitig sind weiterhin viele Reisende in Richtung Alpen, Seen, Küsten und Mittelgebirge unterwegs.
A7, A8, A81 und A96 besonders relevant
In Baden-Württemberg und im süddeutschen Raum zählen mehrere wichtige Autobahnen zu den staugefährdeten Strecken. Dazu gehören die A5 zwischen Kassel, Frankfurt, Heidelberg, Karlsruhe und Basel sowie die A6 zwischen Mannheim und Heilbronn.
Auf der A7 drohen zwischen Flensburg, Hamburg, Hannover, Kassel, Fulda, Würzburg, Ulm und Füssen/Reutte Behinderungen. Auch die A8 zwischen Karlsruhe, Stuttgart, München und Salzburg, die A81 zwischen Singen und Stuttgart sowie die A96 zwischen Lindau und München stehen auf der ADAC-Liste.
Deutschlandweit rechnet der ADAC auf folgenden Fernstrecken mit besonders hoher Staugefahr:
- A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Dortmund – Köln
- A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
- A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
- A4 Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
- A5 Kassel – Frankfurt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel
- A6 Mannheim – Heilbronn
- A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München
- A10 Berliner Ring
- A17 Dresden – Prag
- A44 Kassel – Dortmund
- A45 Aschaffenburg – Gießen – Hagen – Dortmund
- A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
- A81 Singen – Stuttgart
- A95 München – Garmisch-Partenkirchen
- A96 Lindau – München
- A99 Autobahnring München
Rund 1.000 Baustellen auf den Autobahnen
Zusätzlich erschweren deutschlandweit rund 1.000 Autobahnbaustellen den Verkehr. Weitere Verkehrsspitzen erwartet der ADAC aufgrund zahlreicher Volksfeste, des Basketball-WM-Turniers der Frauen in Berlin und der DTM am Sachsenring bei Zwickau. Besonders rund um den Sachsenring ist mit Störungen bei der An- und Abreise zu rechnen.
Staugefahr auch in Österreich und der Schweiz
Auch auf wichtigen Reiserouten in Österreich bleibt die Verkehrslage angespannt. Betroffen sind die Westautobahn A1, die Tauern Autobahn A10, die Karawanken Autobahn A11, die Inntal Autobahn A12 sowie die Brenner Autobahn A13 zwischen Innsbruck und Brenner. Auf der A13 verursacht insbesondere die Sanierung der Luegbrücke zusätzliche Behinderungen. Auf der Fernpass Bundesstraße B179 ist ebenfalls mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
In der Schweiz gelten die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Basel, Luzern und Chiasso über die Gotthardroute, die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die A13 zwischen Bregenz und Chiasso über die San-Bernardino-Route als staugefährdet.
Rückreise aus Italien kann länger dauern
In Italien betrifft die Staugefahr insbesondere die Verbindungen von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua auf der A9 und A7 sowie die Brennerroute A22.
Bei der Einreise nach Deutschland können zudem aufgrund der Grenzkontrollen Wartezeiten entstehen.
(Quelle: ADAC)