Inklusion vor Ort Zehn Jahre Gemeindeintegriertes Wohnen in Brochenzell gefeiert

Zehn Jahre Gemeindeintegriertes Wohnen in Brochenzell gefeiert
Viktor Grigorev (Bildmitte im Rollstuhl) bedankt sich beim Jubiläumsfest des GIWs bei den Mitarbeitenden (Bild: Stiftung Liebenau)
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Seit zehn Jahren bietet das Gemeindeintegrierte Wohnen der Stiftung Liebenau in Brochenzell Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Zuhause. Das Jubiläum wird mit Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden und Gästen gemeinsam gefeiert.

Mit einem Fest, musikalischer Unterhaltung sowie Speisen und Getränken ist das zehnjährige Bestehen des Gemeindeintegrierten Wohnens (GIW) der Stiftung Liebenau in Brochenzell gefeiert worden. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende, Nachbarn sowie weitere Gäste blickten gemeinsam auf ein Jahrzehnt gelebter Inklusion und Gemeinschaft zurück.

Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe

Mit der Eröffnung des Gemeindeintegrierten Wohnens vor zehn Jahren wurde in Brochenzell ein Angebot geschaffen, das Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben und mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Die Einrichtung orientiert sich an den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention, die das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben betont.

Mehr als ein Wohnangebot

Im Rahmen der Jubiläumsfeier machte Einrichtungsleiter Dietmar Brauchle deutlich, welche Bedeutung das Wohnprojekt inzwischen gewonnen hat: „Es ist hier weit mehr entstanden als ein Wohnangebot. Es ist ein Zuhause gewachsen. Ein Ort, an dem Menschen ihren Alltag gestalten, Freundschaften schließen, Herausforderungen meistern und schöne Momente erleben. Ein Ort, an dem gelacht, gefeiert, gelernt und manchmal auch getröstet wird. Ein Ort, an dem jeder Mensch seinen Platz hat.“

Inklusion im Alltag leben

Das Gemeindeintegrierte Wohnen steht zugleich für einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer inklusiven Gemeinschaft, in der Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf selbstverständlich zusammenleben, sich begegnen und voneinander lernen. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, wie bereichernd diese Form des Zusammenlebens sein kann.

Im Mittelpunkt der Feier standen die Bewohnerinnen und Bewohner. „Sie geben diesem Haus sein Gesicht. Sie zeigen jeden Tag, wie vielfältig unsere Gesellschaft ist und wie bereichernd es ist, miteinander zu leben. Durch ihre Persönlichkeit, ihre Stärken und ihre Geschichten machen sie deutlich, worum es bei Inklusion wirklich geht: um Teilhabe, Selbstbestimmung und ein gutes Leben für alle Menschen“, sagte Brauchle.

Dank an Mitarbeitende und Blick nach vorn

Bereichsleiterin Bodenseekreis Vanessa Mayer würdigte das Engagement der Mitarbeitenden und dankte ihnen mit einer Sonnenblume für ihren Einsatz. Auch Bewohner Viktor Grigorev, der seit der Eröffnung im Haus lebt, richtete seinen Dank in einer von Angehörigenbeirätin Brigitte Heidack vorgetragenen Rede an das Team: „Sie schauen, dass es uns gutgeht, dass wir alles bekommen und sind immer für uns da. Sie geben sogar so viel, dass sie oft am Wochenende weniger bei ihren Familien sind, als bei uns. Für alle wünsche ich mir Engel an ihrer Seite!“

Das Jubiläum bot Gelegenheit für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Erinnerungen. In ungezwungener Atmosphäre wurde gelacht, getanzt und gefeiert. Auch in Zukunft soll das Gemeindeintegrierte Wohnen Menschen mit Behinderungen dabei unterstützen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, ihre Fähigkeiten einzubringen und als selbstverständlicher Teil der Gemeinschaft wahrgenommen zu werden.

(Quelle: Stiftung Liebenau)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.