Die Landwirte im Kreis Biberach-Sigmaringen ziehen eine gemischte Bilanz zur Ernte 2025. Trotz ordentlicher Ergebnisse bei einigen Kulturen drücken Qualitätsprobleme und eine schwierige Marktlage die Stimmung.
Mit einem großen Festwochenende startet im Kloster Schussenried die Ausstellung „UFFRUR! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25“. Sie erzählt vom mutigen Aufbegehren der Bauern gegen Unterdrückung und religiöse Bevormundung – und bringt Geschichte eindrucksvoll zum Leben.
Zu Weihnachten treffen sich die Familien, die Tische sind festlich geschmückt, aus den Küchen werden feine Speisen serviert. Doch jetzt im Vorfeld dieses Festes macht eine Pressemeldung selbst hartgesottene Mitbürger sprachlos. Steffen Greubel, Chef des Handelsgiganten Metro, sprach wegen der Versorgung mit Lebensmitteln eine deutliche Warnung aus. Nach Greubels Worten stellt in naher Zukunft nicht mehr der Preis für Lebensmittel das Problem dar, sondern deren Verfügbarkeit!
Am Sonntagmorgen wurde die 66. Aktion „Brot für die Welt“ feierlich in einem Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche in Ravensburg eröffnet. Die Initiative setzt ein starkes Zeichen der Unterstützung im weltweiten Kampf gegen den Hunger.
Zum Internationalen Tag der Milch am 1. Juni weist der Landesbauernverband in Baden-Württemberg (LBV) auf die landesweite Bedeutung der Milchviehhaltung hin.
Zum Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt wirbt LBV-Vizepräsident Jürgen Maurer für mehr Verständnis. „Der Naturschutz muss sich für die landwirtschaftlichen Betriebe auch lohnen,“ appelliert er.
Nach übereinstimmenden Pressemeldungen hat sich das Umweltbundesamt (UBA) für weniger Nutztiere in Deutschland sowie eine höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch ausgesprochen.
Stadt und Landkreis Biberach haben auf Freitag zu einem politischen Abend in die Gigelberghalle nach Biberach eingeladen. Thema des Abends ist die politische Streitkultur. Ehrengäste und Hauptredner sind Ministerpräsident Winfried Kretschmann und sein Stellvertreter Innenminister Thomas Strobl.
Die letzten Monate waren durch viele Streiks und Proteste geprägt. Herausragend waren die Proteste und Demonstrationen der Landwirte. Dies nicht ohne Grund, denn die Bauern fühlen sich schon lange gegängelt, missverstanden und fürchten um ihre berufliche Zukunft. Ein Kommentar.
Der Gemeinderat Kressbronn hat sich mit den heimischen Landwirten solidarisiert und sich gegen die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung ausgesprochen.
Nach den Zuständen, die sich am vergangenen politischen Aschermittwoch in Biberach zugetragen haben, setzen sich zwei Bürger für den demokratischen Zusammenhalt ein. Im Zuge dessen, organisieren sie am Samstag eine Mahnwache.
Der Landesbauernverband in Baden-Württemberg sowie die hiesigen Kreisbauernverbände hatten nicht zu den Protesten am Aschermittwoch in Biberach aufgerufen und waren nicht in deren Organisation involviert. Der Landesbauernverband äußert sich dazu wie folgt.
Die Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände in Baden-Württemberg traf sich am 26. Januar mit Umweltministerin Thekla Walker MdL im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Stuttgart.
Mit einer Vielzahl an Aktionen haben sich Bauern in den letzten Tagen landesweit Gehör verschafft, um für den Erhalt der Agrardieselrückvergütung zu kämpfen. So standen die Landwirte beispielsweise bei Mahnfeuern, Kundgebungen in Städten, auf Parkplätzen des Lebensmitteleinzelhandels und bei Gesprächen mit Bürgern Rede und Antwort.
Ende der Woche werden bundesweit weitere Aktionen stattfinden. Der LBV erklärt, warum gerade der Agrardiesel so wichtig für die einheimische Landwirtschaft ist.
Nach der Aktionswoche mit über hunderttausend Traktoren, zahlreichen Kundgebungen und großem Verständnis in der Bevölkerung drängen der Deutsche Bauernverband (DBV) und seine Landesbauernverbände weiter auf die vollständige Rücknahme der geplanten Steuererhöhung für Agrardiesel.
Am Montag findet in Ravensburg eine Kundgebung der Landwirte aus der Region Allgäu-Bodensee-Oberschwaben statt. Die Veranstalter rechnen mit und 1000 Traktoren aus der ganzen Region. Was Verkehrsteilnehmer wissen müssen.
Im Rahmen der bundesweiten Proteste haben Landwirte auch in Tuttlingen für Montag eine Demonstration angemeldet. Diese wird wieder in Form eines Traktor-Corsos stattfinden – ab 5 Uhr soll es bereits losgehen.
Wegen verschiedener Protestaktionen von Landwirten ist am Montag, 8. Januar, ganztägig mit Einschränkungen des Straßenverkehrs im Landkreis Sigmaringen zu rechnen.
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