So helfen Sie der Ukraine: Spendenmöglichkeiten und Anlaufstellen für ukrainische Flüchtlinge

So helfen Sie der Ukraine: Spendenmöglichkeiten und Anlaufstellen für ukrainische Flüchtlinge
Geflüchtete aus der Ukraine steigen in einen großen Bus nach der Ankunft eines Zuges im Bahnhof / Symbolbild (Bild: picture alliance/dpa | Marton Monus)
WOCHENBLATT
Redaktion

Russland führt Krieg gegen die Ukraine und Tausende Menschen, versuchen sich in Sicherheit zu bringen. Nach und nach werden in unseren Städten und Landkreisen Anlaufstellen für diese Kriegsflüchtlinge eingerichtet. Und auch immer mehr seriöse Möglichkeiten für Spenden gibt es.

Bad Wurzach:
Bisher hat der Landkreis Ravensburg die Organisation von Unterkünften in der Erstunterbringung sowie die Anwerbung von entsprechendem Wohnraum für Geflüchtete aus der Ukraine selbst koordiniert. Am 23.03. haben sich Landratsamt und die Kommunen des Kreises nun, nachdem beispielsweise die Landeserstaufnahmestelle in Sigmaringen bereits ihre Kapazitätsgrenze erreicht hat, darauf verständigt, dass die Anwerbung von privatem Wohnraum auf die Städte und Gemeinden delegiert wird.

„Bitte melden Sie ab sofort Wohnraum, der für die Aufnahme von Flüchtlingen zur Verfügung stehen könnte, direkt der Stadt“, wirbt Bürgermeisterin Alexandra Scherer um Unterstützung. „Derzeit können wir zwar noch nicht genau einschätzen, wie viele Menschen uns tatsächlich zugewiesen werden, wir wollen aber so gut wie möglich auf die immer näher rückende Ankunft von Flüchtlingen aus den Erstaufnahmestellen vorbereitet sein“. Insbesondere werde um leerstehende abgeschlossene Wohneinheiten geworben, die gegebenenfalls auch für längere Zeiträume zur Verfügung gestellt werden können.

Entsprechende Angebote und Fragen zur näheren Abwicklung können an den Fachbereich Ordnung/Soziales, Frau Osterkamp gerichtet werden (elke.osterkamp@bad-wurzach.de oder telefonisch Mo-Fr vormittags zwischen 8 und 12 Uhr unter 07564/302-118) gerichtet werden. Auf der städtischen Homepage www.bad-wurzach.de befinden sich zudem weitere Informationen zum Thema Flüchtlinge.

Singen:
Die Stadtverwaltung hat eine zentrale Anlaufstelle für Flüchtende im Rathaus eingerichtet. Wer privaten Wohnraum für Flüchtlinge aus der Ukraine zur Verfügung stellen möchte, wendet sich bitte an anlaufstelle@singen.de oder telefonisch an die 07731/85-549. Auch ukrainische Flüchtlinge, die Wohnraum benötigen, melden sich bitte unter diesem Kontakt. Es gibt außerdem ein Spendenkonto für die ukrainische Partnerstadt Kobeljaki. Dies ist bei der Sparkasse Hegau Bodensee unter DE 93 6925 0035 0003 0615 12. Bitte als Stichwort „Ukraine“ oder „Kobeljaki“ angeben.

Tuttlingen:
Stadt und Landkreis Tuttlingen richteten in der Eisenbahnstraße 3 eine gemeinsame Anlaufstelle für ukrainische Kriegsvertriebene (GAST) ein. Für rechtliche Fragen steht bei der Stadt das Ordnungsamt (07461/99-197, anlaufstelle@tuttlingen.de) zur Verfügung, für sonstige Unterstützung die Abteilung Integration (07461/99-432, fien.amet@tuttlingen.de). Diese Nummern sind Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 16.30 Uhr und Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr erreichbar. Beim Landkreis steht das Amt für Aufenthalt und Integration bei allen Fragen rund um das Thema ukrainische Flüchtlinge zur Verfügung (Anna Zimon, Telefon: 07461 926 4753, E-Mail: a.zimon@landkreis-tuttlingen.de).

Biberach:
Der Integrationsbeauftragte Daniel Poßeckert ist Ansprechpartner für Menschen aus der Ukraine, die in Biberach Zuflucht suchen und berät sie zu anstehenden Formalitäten im Bürgeramt im Rathaus, Zimmer 4, Montag bis Freitag immer vormittags von 8.30 bis 12.30 Uhr und mittwochnachmittags von 14 bis 18 Uhr. Montags und freitags unterstützt ihn eine ukrainisch sprechende Kollegin.

Zum Wochenanfang waren 105 Personen in Biberach gemeldet. Die Anmeldung bei der Ausländerbehörde ist Voraussetzung, dass Sozialleistungen in Anspruch genommen werden können. Daniel Poßeckert hilft auf Wunsch bei den jeweiligen Anträgen und vermittelt an die jeweils zuständige Stelle. Er hat auch ein Informationsblatt auf Deutsch, Ukrainisch und Russisch erstellt, das Menschen, die Ukraine-Flüchtlinge aufgenommen haben, Basisinformationen liefert, zum Beispiel zur Wohnsitzanmeldung, Vorsprache bei der städtischen Ausländerstelle und notwendigen Anträgen beim Landratsamt Biberach.

Ganz neu im Angebot hat die vhs Biberach einen Deutschkurs zur Erstorientierung und Wertevermittlung, der sich für Flüchtlinge aus der Ukraine eignet. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, landeskundliches Wissen zur Erstorientierung verbunden mit einfachen Deutschkenntnissen zu erwerben und können sich auf diese Weise schnell in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden.

Die Stadt sammelt Spenden unter folgenden Kontonummern:

Stadt Biberach
Kreissparkasse Biberach
IBAN: DE48 6545 0070 0000 0005 12
BIC: SBCRDE66

Stadt Biberach
Volksbank Ulm-Biberach
IBAN: DE14 6309 0100 0000 0010 07
BIC: ULMVDE66

Verwendungszweck (bitte unbedingt angeben): Ukraine

Weingarten: Die Stadt sucht dringend Wohnraum für Geflüchtete

Die Zahl an Flüchtenden, die über private Kontakte den Weg nach Weingarten finden, wächst von Tag zu Tag. Teils kommen die Personen bei Bekannten unter, teils werden sie direkt vor den Türen des Rathauses abgesetzt, in dem Wissen, dass ihnen dort Hilfe zukommen wird. Allerdings sind mittlerweile die städtischen Unterkünfte voll besetzt und die Stadt akut auf die Hilfsbereitschaft der örtlichen Bevölkerung angewiesen. Wer daher freien Wohnraum zur Verfügung stellen kann, wird gebeten sich bei der Stadtverwaltung zu melden.

Eine 92-jährige Frau, die über Tage aus der Ukraine flieht und nun erschöpft spätabends vor den Türen der Stadtverwaltung gestrandet ist. Eine junge Mutter mit zwei Kleinkindern, die von Bekannten an der Grenze abgeholt und nach Weingarten gebracht wird – allerdings nun ebenfalls nach einer Unterkunft sucht, da die Wohnung der Bekannten für die zusätzliche Personenanzahl zu klein ist. Eine Auswahl an Einzelschicksalen, die allerdings die Situation in den vergangenen Tagen bei der Stadt treffend wiederspiegelt.

Tagtäglich gehen bei der zuständigen Flüchtlingssozialarbeiterin Semra Yilmaz verzweifelte Hilfsgesuche ein – Gesuche, denen nur zum Teil nachgekommen werden kann: „Seit ein paar Tagen stehen bei uns die Telefone nicht mehr still“, schildert Yilmaz die aktuelle Situation. „Viele Bürgerinnen und Bürger wollen helfen und neben zahlreichen Spenden und Angeboten bürgerschaftlichen Engagements, treffen vermehrt Meldungen bei uns ein, dass Bürger mit ihrem Auto an die Grenze fahren, Flüchtlinge abholen und nach Weingarten bringen. Diese Meldungen bereiten uns als Stadtverwaltung aktuell große Sorge“, so Yilmaz weiter.

Zwar konnte vergangene Woche dank eines Schulterschlusses zwischen der Stadt und dem Investor des 14 Nothelfer Areals über 120 Unterbringungsplätze für Geflüchtete mobilisiert werden, allerdings wird dieses Angebot erst Anfang April den Schutzsuchenden – vermittelt durch den Landkreis – zur Verfügung stehen. Bis dahin bedarf es an kurzfristigem Wohnraum zur Überbrückung bzw. im besten Falle an Wohnraum als dauerhafte Unterbringungslösung. „Die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Bevölkerung ist überwältigend“, so Yilmaz weiter. „Allerdings bedarf es derzeit akut an schnell verfügbarem Wohnraum – d.h. freien Zimmern, Einliegerwohnungen oder Apartments, die sofort bezugsfertig sind und im Idealfall auch längerfristig den Flüchtenden als sicheres Domizil dienen können“, so Yilmaz abschließend.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die den Geflüchteten bezugsfertigen Wohnraum zur Verfügung stellen können, werden daher gebeten, sich unter der Telefonnummer 0751 / 405-857 zu melden. Die Hotline wurde speziell für die Akquise freien Wohnraums eingerichtet und die Mitarbeiterinnen wurden mit einem detaillierten Fragenkatalog ausgestattet, um die Angebote bestmöglich an die Bedarfe anzupassen. Ausdrücklich sucht die Stadt nicht nur nach temporärem Wohnraum. Speziell längerfristige Angebote werden gerne an die Schutzsuchenden weitergeleitet. Die Stadt wird hier allerdings nur in ihrer Rolle als Vermittlerin auftreten. Etwaige Mietverträge müssen direkt mit den jeweiligen Mieterinnen und Mietern geschlossen werden. Die Mieten werden zuverlässig durch das Amt für Migration und Integration des Landkreises an die Vermieter überwiesen.

Bad Waldsee: Mailadresse, Hotline & Spendenkonto

Um die verschiedenen Hilfsangebote zu bündeln sowie Angebot und Nachfrage auf kurzen Wegen örtlich zusammen zu bringen bietet die Stadt eine zentrale Mailadresse an. E-Mail: ukraine-hilfe@bad-waldsee.de, Telefon: 07524 94-3900 (Montag bis Freitag, 8.00-12.00 Uhr)

Spendenkonto der Stadt Bad Waldsee
Die Stadt Bad Waldsee hat für die Flüchtlinge der Ukraine ein extra Spendenkonto eingerichtet:
Spendenkonto: Girokonto Stadt Bad Waldsee bei der Raiffeisenbank Reute-Gaisbeuren, IBAN: DE64 6006 9350 0023 1700 00, Verwendungszweck: „Ukraine-Hilfe“

Der Helferkreis Reute-Gaisbeuren freut sich über Unterstützung
Gesucht werden Ehrenamtliche, die bereit dazu sind, Fahrten mit Flüchtlingen aus der Ukraine zu übernehmen (Arzt, Ämter, etc.). Außerdem werden noch Fahrräder, Kinderfahrräder, Kinderbetten und Fahrzeuge (Dreiräder, Laufräder, Trettraktoren…) gesucht. Ansprechpartnerin ist Irmgard Jacob, Tel. 07524 / 974530 oder E-Mail: irmgard.jacob@textiles.de

Sachspenden werden auch gerne nach Absprache (Telefon 1673) in der Ortschaftsverwaltung Gaisbeuren entgegengenommen.

Landkreis Ravensburg: Checkliste zum Ankommen im Landkreis Ravensburg und in Bad Waldsee (Stand: 17.03.2022)

Wohnsitzanmeldung
Wohnung in Bad Waldsee: Einwohnermeldeamt Bürgerbüro Bad Waldsee, Hauptstraße 12/1, 88339 Bad Waldsee oder Ortsverwaltungen in den Ortsteilen Gaisbeuren, Haisterkirch, Mittelurbach, Michelwinnaden.

Wichtige Dokumente mitbringen: Ausweisdokumente, Geburtsurkunde (wenn kein Ausweis vorliegt), Wohnungsgeberbestätigung

Registrierung bei der Ausländerbehörde
Nach der Anmeldung im Bürgerbüro oder der Ortsverwaltung wird schriftlich dazu aufgefordert, einen Termin zur Registrierung bei der Ausländerbehörde beim Landratsamt Ravensburg zu machen.

Sozialleistungen
Ukrainerinnen und Ukrainer sind berechtigt, Sozialleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu erhalten. Damit besteht auch ein Anspruch auf Krankenhilfe. Das städtische Sozialamt, Ravensburger Straße 3, 1. OG, ist beim Ausfüllen des Antrags gerne behilflich und leitet den Antrag ans Amt für Migration und Integration weiter. Anschließend meldet sich das Amt für Migration und Integration, um einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Dazu sollten folgende Unterlagen mitgebracht werden: Meldebestätigung von der Stadt, Reisepässe von allen Personen, Geburtsurkunden (wenn kein Pass vorhanden ist), ggf. Mutterpass oder anderen Nachweis der Schwangerschaft, wenn schon vorhanden Fiktionsbescheinigung.

Notfallsprechstunde
Für dringende Anliegen hat das Amt für Migration und Integration täglich von 14.00 bis 16.00 Uhr in der Schützenstraße 69 in Ravensburg eine Notfallsprechstunde eingerichtet. Bitte folgende Unterlagen mitbringen: Ausgefüllter Sozialhilfeantrag, Meldebestätigung von der Stadt, Pässe von allen Personen, Geburtsurkunden (wenn kein Pass vorhanden ist), ggf. Mutterpass oder anderen Nachweis der Schwangerschaft, wenn schon vorhanden Fiktionsbescheinigung.

Medizinische Versorgung
Behandlungsschein für medizinische Versorgung gibt es vom Amt für Migration und Integration. Für eine dringende medizinische Versorgung kann man nach Ausfüllen des Sozialhilfeantrags ein Behandlungsschein beim Amt für Migration und Integration erhalten. Bitte hierzu telefonische Kontaktaufnahme unter Telefon: 0751 85-5555 oder in die Notfallsprechstunde kommen.

Bankkonto
Mit dem Reisepass und der Meldebestätigung der Stadt kann bei einer Bank ein Girokonto eingerichtet werden. Nach Erhalt der Bankverbindung bitte an das Amt für Migration und Integration weitergeben. Die Sozialleistungen erhält man per Überweisung.

Stadt sucht Wohnungen
Wer eine leerstehende Wohnung hat oder mit Wohnraum helfen möchte, kann sich gerne per E-Mail: ukraine-hilfe@bad-waldsee.de bei der Stadt melden. Vor allem hilft längerfristig nutzbarer Wohnraum. Die Wohnungsangebote werden von der Stadtverwaltung gesammelt und an ehrenamtlich engagierte Gruppen weitergegeben. Viele ukrainische Geflüchtete kommen über private Kontakte zunächst bei Freunden und Bekannten unter oder erreichen Bad Waldsee über private Initiativen.

Aulendorf: Wohnungen / Einliegerwohnungen und Ehrenamtliche zur Unterstützung gesucht

In den kommenden Wochen werden voraussichtlich einige geflüchtete ukrainische Bürger:innen in Aulendorf erwartet. Die Stadt Aulendorf ist deshalb auf der Suche nach engagierten Menschen, die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine nach ihrem Ankommen unterstützen möchten.

Diese Unterstützung kann vielfältig und in unterschiedlichem Zeitrahmen geschehen. Gerne möchten wir alle Interessierten am 12.04.2022 ab 19 Uhr in die Stadthalle Aulendorf zu einem ersten Treffen einladen.

Wer eine leerstehende Wohnung, egal welche Größe, für Geflüchtete aus der Ukraine zur Verfügung stellen möchte, kann dies gerne per Email an unsere Integrationsbeauftrage Frau Cornelia Glaser melden. Frau Glaser ist auch Ansprechpartnerin für Ehrenamtliche und interessierte Helfer.

E-Mail: cornelia.glaser@aulendorf.de, Tel. 07525/934-113

Die Wohnungsangebote werden gesammelt und an Geflüchtete oder deutsche Kontaktpersonen weitergegeben.

Bitte geben Sie folgendes an:

  • Größe der Wohnung (Zimmer, Wohnfläche)
  • Anzahl der Personen die voraussichtlich untergebracht werden können
  • Ab und bis wann der Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann
  • Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Tel.Nr. und/oder E-Mail)

Wegen Sachspenden werden wir gezielt aufrufen, sobald wir den konkreten Bedarf kennen.

Landkreis Ravensburg
Unter www.rv.de/ukraine, gibt es ein Online-Kontaktformular für Wohnungsangebote an den Landkreis. Da die Wohnungsangebote von dort wieder direkt an die Städte zurückgegeben werden, können private, längerfristig nutzbare Wohnungsangebote gerne auch direkt bei der Stadt gemeldet werden (telefonisch 07524 94-3900 (Montag bis Freitag, 8.00-12.00 Uhr oder per E-Mail ukraine-hilfe@bad-waldsee.de).
Für andere Themen in Zusammenhang mit den ukrainischen Flüchtenden steht beim Landkreis die Mailadresse mi@rv.de zur Verfügung.

Kostenlos Bahn fahren

Ukrainische Flüchtlinge können in Deutschland kostenlos Zug fahren – im Fernverkehr und im Nahverkehr. Die Regelung gilt bis auf weiteres und auf Widerruf. Infos unter www.bahn.de/helpukraine.

Weitere Infos bei übergeordneten Behörden:

Die folgenden Seiten bieten einen guten Überblick über die aktuelle Rechtslage für ukrainische Flüchtlinge in Deutschland und das Aufnahmeverfahren. Die Seiten werden aktualisiert.

Gemeinden Kressbronn, Eriskirch, Langenargen: Umnutzung von Hallen in Notunterkünfte für Flüchtlinge

Wie bereits angekündigt, werden die Turn- und Festhalle in Langenargen sowie die Parkturnhalle in Kressbronn a. B. in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Bodenseekreis zu einer Notunterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine umgenutzt. Der Sport- und Veranstaltungsbetrieb muss daher eingestellt werden. Bitte achten Sie hierzu auf Bekanntmachungen der Gemeinden und der betroffenen Vereine. Es wird um Verständnis für diese Maßnahmen gebeten.  

Hohe Spendenbereitschaft für die Flüchtlingsunterbringung vor Ort

Nach dem ersten Spendenaufruf der Gemeinden Eriskirch, Kressbronn a. B. und Langenargen für die Flüchtlingsunterbringung vor Ort sind bereits über 6.250 Euro an Spenden auf dem Konto des Gemeindeverwaltungsverbands eingegangen. Allen Spenderinnen und Spendern gilt hierfür ein ganz großer Dank der drei Gemeinden. Es ist großartig, wie hilfsbereit die Menschen in den Gemeinden sind.

Geldspenden statt Sachspenden

Bitte verzichten Sie weiterhin ohne ausdrückliche Aufforderung einer Hilfsorganisation auf Sachspenden. Spenden Sie lieber Geld. Spenden können Sie an die großen Hilfsorganisationen wie zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz, Johanniter, Malteser, Caritas. Spenden können Sie auch für die Flüchtlingsunterbringung vor Ort. Hierzu sind Spenden an den Gemeindeverwaltungsverband zu richten.

Spendenkonto bei der Sparkasse Bodensee:

Gemeindeverwaltungsverband
Eriskirch-Kressbronn a. B.-Langenargen
IBAN: DE51 6905 0001 0020 5065 64
BIC: SOLADES1KNZ
Verwendungszweck: „Spende für die Flüchtlingsunterbringung“

Die Spenden werden dann vom Gemeindeverwaltungsverband ausschließlich für die Flüchtlingsunterbringung oder Flüchtlingsbetreuung in den Gemeinden Eriskirch, Kressbronn a. B. und Langenargen verwendet. Es wird nach formeller Annahme der Spenden durch die Verbandsversammlung eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Dafür sollte bei der Überweisung allerdings die volle Adresse mit in die Betreffzeile eingetragen werden. Die Spenden sind damit steuerlich absetzbar.



Hinweis der Redaktion: Die Liste der Anlaufstellen und offiziellen Spendensammlungen wird laufend erweitert.