Mit dem Förster in den Bannwald

Tausende von Tieren und Pflanzen finden im Bannwald Nahrung und ungestörten Lebensraum.
Tausende von Tieren und Pflanzen finden im Bannwald Nahrung und ungestörten Lebensraum. (Bild: Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf)

Wilhelmsdorf (le) – Bannwälder sind die „Urwälder“ von morgen. Am Sonntag, 20. März, 14 Uhr, gibt es eine interessante Führung im Pfrunger-Burgweiler Ried. Förster Wolfgang Richter erklärt, warum Bannwälder aus der menschlichen Nutzung herausgenommen werden und unter einem besonderen Schutz stehen. Fällt ein alter Baum um, so darf er liegen bleiben, wird von Pilzen und anderen Kleinlebewesen zersetzt und geht in den Nährstoffkreislauf über.

Unzählige Tiere und Pflanzen leben ungestört im Bannwald

Spechte holen sich Käferlarven und hämmern ihre Höhlen in die Bäume, in die dann wieder verschiedene „Nachmieter“ wie Höhlenbrüter und Fledermäuse einziehen können. Tausende von Tieren und Pflanzen finden im Bannwald Nahrung und ungestörten Lebensraum – und alle hängen irgendwie voneinander ab. Auf einer etwa fünf Kilometer langen Wanderung ist dieser fortwährende Prozess von Werden und Vergehen zu beobachten. Die Führung dauert etwa 2,5 Stunden. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.

Vorherige Anmeldung

Die Teilnahme kostet sechs Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder ab sieben Jahren. Treffpunkt ist an der Riedhalle in Ostrach-Burgweiler, eine Anmeldung ist bis zum 19. März, 17 Uhr, im Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf unter Tel. 07503/739 erforderlich.

Die Führung findet unter den aktuellen Corona-Vorgaben statt.