In der Ravensburger Oberschwabenklinik (OSK) sind am Mittwochmorgen die Notstromaggregate ausgefallen. Rettungsdienst sowie auswärtige Patienten mussten andere Kliniken aufzusuchen. Jetzt herrscht wieder Normalbetrieb. Das DRK war im Hintergrund auf alle möglichen Szenarien gewappnet.
Am Mittwoch, 12.35 Uhr, wurde das Krisenteam des DRK Kreisverband Ravensburg e.V. wegen Problemen mit der Notstromversorgung an der OSK durch die Rettungsleitstelle alarmiert. Die DRK-Führungsgruppe wurde daher zur Unterstützung des Leitenden Notarztes, sowie des Organisatorischen Leiter Rettungsdienst verständigt, um vor Ort einen Leitungsstab für eine eventuelle Evakuierung von Patienten vorzubereiten, heißt es in einer Pressemitteilung.
Weltweit größter Großraum-Intensivtransportwagen wurde angefordert
Neben Rettungsdienstkomponenten wurde von der Integrierten Rettungsleitstelle auch der weltweit größte Großraum-Intensivtransportwagen des DRK-Rettungsdienstes Heidenheim-Ulm mit Ärzten und Rettungsdienstpersonal für eine eventuelle Verlegung von Patienten der OSK angefordert.
Energieexperten standen parat
Das DRK in Ravensburg hat für diese besondere Einsatzlage auch seine Technikgruppe in Einsatz gebracht. Diese verfügt über entsprechende Notstromaggregate, technisches Material und ehrenamtliche Energieexperten, um Strom, Licht und Wärmeprobleme im Katastrophenfall schnell zu lösen. Diese Einsatzkomponente des DRK blieb auch nach Einsatzabbruch an der OSK bis um 16.30 Uhr im Stand-by für einen möglichen Folgeeinsatz.
(Quelle: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Ravensburg e.V.)