Studien belegen, dass Hunde am Arbeitsplatz die Zufriedenheit der Mitarbeiter, deren Motivation und das Arbeitsklima fördern. Der Deutsche Tierschutzbund ruft auch in diesem Jahr zur Teilnahme am Aktionstag „Kollege Hund“ am 15. Juni auf. Registrierungen sind bereits möglich.
Ziel dieser Aktion ist es, Unternehmen dazu zu ermutigen, probeweise Hunde in ihren Büros zuzulassen. Denn: Hundefreundliche Arbeitgeber können dazu beitragen, dass beispielsweise weniger Hunde in Tierheimen landen. Eine Win-Win-Win-Situation für Tier, Mensch und Arbeitgeber – sofern die Umsetzung mit Bedacht erfolgt und die Bedürfnisse des Tieres berücksichtigt werden.
Hundefreundliche Arbeitgeber
Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten für den Aktionstag Schützenhilfe vom Deutschen Tierschutzbund und Cesar. Darüber hinaus haben sie die Chance, sich öffentlich als hundefreundliche Arbeitgeber zu präsentieren.
„Für viele Hunde ist es ideal, wenn sie Herrchen oder Frauchen ins Büro begleiten können. Das Risiko, dass Hunde aufgrund von Zeitmangel im Tierheim abgegeben werden, sinkt. Gleichzeitig wächst die Vermittlungschance für Tierheimhunde, deren Adoption trotz vermehrtem Homeoffice häufig an der Berufstätigkeit potenzieller Interessenten scheitert“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Vorbehalte, dass Hunde für zu viel Ablenkung oder Unruhe sorgen, können am Probetag ausgeräumt werden.
Eine bessere Welt für Tiere
„Unser oberstes Ziel ist es, eine bessere Welt für Tiere zu schaffen. Daher versuchen wir aktiv, Barrieren der Hundehaltung abzubauen. Wir wissen, dass sich Hunde positiv auf die Arbeitsumgebung und die Mitarbeitenden auswirken. Das zeigen nicht nur Umfragen, wir spüren dies tagtäglich in unseren Büros, in denen Hunde seit Jahren willkommen sind“, so Céline Levointurier, Geschäftsführerin von Mars Petcare Deutschland.
Ganze 88 Prozent der Mitarbeitenden, die in einem haustierfreundlichen Unternehmen arbeiten, würden ihren Arbeitsplatz weiterempfehlen. In nicht-haustierfreundlichen Unternehmen sind es dagegen nur 51 Prozent. Zudem haben Berufstätige, die ihren Hund oft mit zur Arbeit nehmen, seltener die Absicht, den Arbeitsplatz zu wechseln.
Das Wohl des Tieres sicherzustellen, ist dabei zentraler Erfolgsfaktor: Da Hunde viele Stunden am Tag ruhen, brauchen sie einen Rückzugsort in Form eines Hundekörbchens oder einer Decke sowie einen Wasser- und ggf. einen Futternapf. Falls doch mal Langeweile aufkommt, kann ein Hundespielzeug, das nicht quietscht, Abhilfe schaffen. In den Pausen sollte der Hund wieder ganz im Mittelpunkt stehen. Wenn mehrere Angestellte ihre Hunde mit ins Büro bringen, können sie sich für eine gemeinsame Gassirunde zusammentun – vorausgesetzt die Hunde verstehen sich. So profitieren alle von der Bewegung.
So können Unternehmen teilnehmen
Inhaber oder Mitarbeitende von Unternehmen, die Hunde am Aktionstag – oder sogar dauerhaft – im Büro willkommen heißen, können sich bis zum 15. Juni unter www.kollege-hund.de/anmeldung registrieren. Alle Teilnehmenden bekommen vorab ein Cesar-Überraschungspaket zugeschickt und erhalten hilfreiche Info-Materialien, Tipps und Vorlagen, die zeigen, wie der Arbeitsalltag mit Hund gelingen kann.
(Quelle: Deutscher Tierschutzbund/Presse)