Ein Autofahrer kommt bei Ehingen mit seinem Cabrio von der Straße ab. Der 51-Jährige erliegt noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der K7414 zwischen Ehingen und Schlechtenfeld ist am Sonntagnachmittag ein 51 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt.
Gegen 16 Uhr entdeckten Ersthelfer einen verunfallten Daimler Chrysler Stratus neben der Kreisstraße. Kurz zuvor hatten sie offenbar quietschende Reifen sowie einen dauerhaft ertönenden Hupton wahrgenommen. Als sie nachsahen, fanden sie das Fahrzeug auf dem Dach liegend in einem Waldstück neben der Straße vor.
Ein weiterer Zeuge befand sich bereits an der Unfallstelle und entdeckte unter dem Fahrzeug eine eingeklemmte männliche Person. Der alarmierte Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des 51-Jährigen feststellen.
Fahrzeug überschlägt sich mehrfach
Den ersten Ermittlungen zufolge war der Mann mit seinem Chrysler in Richtung Schlechtenfeld unterwegs. Im Bereich einer Linkskurve soll er beschleunigt haben. Dabei brach nach Angaben der Polizei das Heck des Fahrzeugs aus.
Beim Versuch gegenzulenken kam das Cabrio nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Böschung und im angrenzenden Wald überschlug sich das Fahrzeug mehrfach und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der Fahrer, der allein im Fahrzeug saß, erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Verkehrspolizei ermittelt
Konkrete Hinweise auf die Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer liegen den Unfallermittlern derzeit nicht vor. Die Verkehrspolizei Laupheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Der Chrysler wurde bei dem Unfall total beschädigt und von einem Abschleppunternehmen geborgen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten blieb die K7414 bis 18.15 Uhr voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr Ehingen mit zahlreichen Einsatzkräften im Einsatz.
(Quelle: Polizeipräsidium Ulm)