Illegale Fütterung Taubenfütterung in Tuttlingen sorgt für Probleme

Taubenfütterung in Tuttlingen sorgt für Probleme
Illegale Fütterungen können das Taubenmanagement in Tuttlingen erheblich beeinträchtigen. (Bild: Stadt Tuttlingen)
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In der Tuttlinger Innenstadt werden in der Nacht auf Montag große Mengen Weizen ausgebracht und Wildtauben illegal gefüttert. Die Stadt bittet nun um Hinweise und warnt vor den Folgen für das bestehende Taubenmanagement.

Große Mengen Weizen lagen am frühen Montagmorgen, 3. August, in mehreren Bereichen der Tuttlinger Innenstadt. Betroffen waren die Daimlerstraße auf Höhe der Firma Stryker, die Weimarstraße, das Gerberufer, das Zönle sowie die Rathausstraße. Mitarbeitende des städtischen Bauhofs beseitigten die ausgebrachten Futtermengen bereits in den frühen Morgenstunden.

Illegale Taubenfütterung gefährdet Taubenkonzept

Nach Angaben der Stadt handelt es sich um eine gezielte und illegale Fütterungsaktion. Das Füttern von Tauben ist im gesamten Stadtgebiet verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Seit Jahren setzt die Stadt Tuttlingen auf ein tierschutzgerechtes Taubenmanagement. In betreuten Taubenschlägen werden die Tiere artgerecht versorgt, während die Eier kontrolliert gegen Gipseier ausgetauscht werden. Ziel ist eine gesunde und langfristig kleinere Taubenpopulation.

Durch unkontrollierte Fütterungen werde dieses Konzept erheblich beeinträchtigt. Finden die Tiere dauerhaft Nahrung im öffentlichen Raum, verlassen sie die betreuten Taubenschläge, siedeln sich verstärkt an Gebäuden an und vermehren sich unkontrolliert.

„Wer vermeintlich Gutes tun will und säckeweise Weizen im Stadtgebiet verteilt, erreicht genau das Gegenteil“, erklärt Fachbereichsleiter Benjamin Hirsch. „Wir betreiben einen enormen Aufwand, um die Taubenpopulation tierschutzgerecht und nachhaltig zu regulieren. Solche Fütterungsaktionen können die Arbeit vieler Monate zunichtemachen.“

Stadt warnt vor weiteren Folgen

Neben den Auswirkungen auf das Taubenmanagement weist die Stadt auf weitere Risiken hin. Große Futtermengen ziehen Ratten und andere Schädlinge an. Eine hohe Taubendichte begünstigt zudem die Ausbreitung von Parasiten und Krankheiten. Hinzu kommen erhebliche Reinigungskosten durch Taubenkot, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden.

„Wir sprechen hier nicht von ein paar Brotkrumen, sondern von einer gezielten und massiven Fütterungsaktion mit erheblichen Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und Sauberkeit“, so Benjamin Hirsch weiter. „Das Füttern von Tauben ist im gesamten Stadtgebiet verboten. Verstöße werden konsequent verfolgt und können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Darüber hinaus prüfen wir weitere ordnungsrechtliche Maßnahmen.“

Stadt bittet um Hinweise

Die Stadt bittet die Bevölkerung nun um Unterstützung. Wer in der Nacht auf Montag, 3. August, in den betroffenen Bereichen Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise auf die Verantwortlichen geben kann, wird gebeten, sich an das Ordnungsamt zu wenden.

„Ein funktionierendes Taubenmanagement gelingt nur mit der Unterstützung der Bevölkerung“, betont Benjamin Hirsch. „Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, das Fütterungsverbot einzuhalten und verdächtige Beobachtungen zu melden. So können wir gemeinsam dazu beitragen, die Innenstadt sauber zu halten und das tierschutzgerechte Taubenkonzept langfristig zu sichern.“

Hinweise nimmt das Ordnungsamt der Stadt Tuttlingen telefonisch unter 07461/99498 oder 07461/99200 sowie per E-Mail an [email protected] entgegen.

(Quelle: Stadt Tuttlingen)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.