Mehr Geld im Dachdeckerhandwerk Dachdecker bekommen ab Oktober deutlich mehr Lohn

Dachdecker bekommen ab Oktober deutlich mehr Lohn
Sie arbeiten ganz oben – und bekommen dafür ab jetzt mehr Geld: Die Löhne für Dachdecker steigen ab Oktober. Das teilt die Handwerker-Gewerkschaft IG BAU mit. (Bild: IG BAU | Tobias Seifert)
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Für Dachdecker in der Region steigen die Tariflöhne ab Oktober um 3,4 Prozent. Ein Geselle hat dadurch nach Angaben der IG BAU rund 130 Euro mehr im Monat.

Wer im Dachdeckerhandwerk beschäftigt ist, bekommt seit Oktober mehr Geld. Die Tariferhöhung gilt auch für Beschäftigte in den Landkreisen Ravensburg, Biberach und Tuttlingen sowie im Bodenseekreis. In allen vier Regionen beträgt das Plus 3,4 Prozent.

Rund 540 Beschäftigte in drei Landkreisen

Im Landkreis Ravensburg gibt es nach Angaben der Gewerkschaft 19 Dachdeckerbetriebe mit rund 200 Beschäftigten. Im Bodenseekreis arbeiten rund 170 Menschen in elf Betrieben, im Landkreis Biberach ebenfalls rund 170 Beschäftigte in zehn Betrieben.

Damit sind allein in diesen drei Landkreisen rund 540 Beschäftigte in insgesamt 40 Dachdeckerbetrieben tätig. Für den Landkreis Tuttlingen nennt die IG BAU sieben Dachdeckerbetriebe. Eine Zahl der dort Beschäftigten geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Rund 130 Euro mehr für einen Gesellen

Die Tariflöhne im Dachdeckerhandwerk steigen um 3,4 Prozent. Nach Angaben der IG BAU bedeutet das für einen Gesellen zum Monatsende rund 130 Euro mehr.

Die Gewerkschaft verweist zugleich auf die vielfältigen Aufgaben des Berufs. Dachdecker decken Dächer neu ein, reparieren Schäden nach Stürmen und dichten Flachdächer ab. Auch Dachdämmungen und die Installation von Solaranlagen gehören zum Tätigkeitsfeld.

„Dachdecker machen einen Wind-und-Wetter-Job. Sie stehen bei Sonne und Kälte, bei Wind und Regen auf dem Dach. Und es sind Allrounder: Sie decken Dächer neu ein, reparieren nach Stürmen und dichten Flachdächer ab. Aber Dachdecker sind auch Energiespar-Handwerker: Sie machen Dachdämmungen und installieren Solaranlagen“, sagt Christian Ribatzky von der IG BAU Südwürttemberg.

(Quelle: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt)

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