Bahnflächen im Blick Stadt fordert Maßnahmen am Inselbahnhof Lindau

Stadt fordert Maßnahmen am Inselbahnhof Lindau
Christoph Kraller (rechts), Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern, gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons und Norman Dietrich, Abteilungsleitung GT-Projekte der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau, beim Ortstermin zu den Lindauer Bahnthemen. (Bild: Stadt Lindau)
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Beim Besuch von DB-Vertreter Christoph Kraller macht Lindau Handlungsbedarf bei mehreren Bahnprojekten deutlich. Künftig soll die Zusammenarbeit enger werden.

Mehrere zentrale Bahnflächen standen bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Stadtgebiet im Mittelpunkt. Neben dem Inselbahnhof besichtigten die Beteiligten die Verkehrsstation Lindau-Reutin, den Berliner Platz, die Ladestraße und das Gleisdreieck.

Christoph Kraller, seit Juli 2026 Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, kam am Donnerstag, 6. August, zu seinem Antrittsbesuch nach Lindau. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons und Norman Dietrich, Abteilungsleitung GT-Projekte der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau, verschaffte er sich vor Ort einen Eindruck von wichtigen Bahnthemen.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven im Zusammenhang mit den Bahnflächen und anstehenden Infrastrukturmaßnahmen. Zugleich ging es um städtebauliche Chancen, die sich aus der weiteren Entwicklung und möglichen Veränderungen von Bahnflächen ergeben können.

Handlungsbedarf am Inselbahnhof

Besonders deutlich machte Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons den Handlungsbedarf am Inselbahnhof. Das denkmalgeschützte Gebäude befindet sich in exponierter Lage und weist zunehmend einen schlechten baulichen Zustand auf. Ein inzwischen angebrachtes Schutzgerüst verdeutlicht die Situation.

„Der Inselbahnhof ist ein Einzeldenkmal von großer städtebaulicher Bedeutung und prägt das Erscheinungsbild unserer Stadt. Wir haben deshalb mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass die Deutsche Bahn hier handeln muss“, sagt Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons. „Es war wichtig, dass Herr Kraller die Situation selbst vor Ort sehen konnte. Gleichzeitig haben wir an den verschiedenen Stationen unseres Rundgangs sehr konkret gezeigt, welche Bedeutung die Bahn für die weitere Entwicklung Lindaus hat.“

Auch künftige Baumaßnahmen und deren Auswirkungen auf das Stadtgebiet waren Thema. Dazu gehörten die Erschließung des Gleisdreiecks, die Beseitigung des Bahnübergangs Lotzbeckweg sowie die Entwicklungen rund um den Bahnhof Reutin am Berliner Platz.

Für die Stadt ist besonders wichtig, die Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Informationen über bevorstehende Maßnahmen sollen zudem frühzeitig und verlässlich durch die Deutsche Bahn erfolgen.

Christoph Kraller erklärte: „Ich danke für den konstruktiven Austausch mit der Oberbürgermeisterin und Norman Dietrich zu den Lindauer Bahnthemen. Mir ist es wichtig, die Anliegen vor Ort kennenzulernen und aufzugreifen. Der Bahnknoten Lindau ist sowohl für die Stadt als auch die DB von großer Bedeutung. Daher begrüße ich, dass wir die Zusammenarbeit weiter vertiefen.“

Regelmäßiger Austausch vereinbart

Der Antrittsbesuch bildete zugleich den Auftakt für einen künftig verbindlicheren Austausch zwischen der Deutschen Bahn und der Stadt Lindau. Vereinbart wurde ein regelmäßiger Jour Fixe auf Leitungsebene, der im Abstand von drei Monaten stattfinden soll.

Darüber hinaus soll auf Seiten der Stadt und der Deutschen Bahn ein festes Kernteam für den Bahnknoten Lindau miteinander im Austausch stehen. Dadurch sollen die unterschiedlichen Kompetenzen und Maßnahmen frühzeitig zusammengebracht, Entwicklungen besser abgestimmt und eine geordnete Entwicklung von Bahnflächen im Stadtgebiet gefördert werden. Ziel ist es, sowohl die anstehenden Herausforderungen als auch die städtebaulichen Entwicklungschancen gemeinsam und vorausschauend zu betrachten.

„Es freut mich, dass Herr Kraller ein Bewusstsein dafür mitbringt, wie wichtig die Bahnprojekte für Lindau und auch die Deutsche Bahn selbst sind. Ich habe den Eindruck, dass ihm eine gut koordinierte Zusammenarbeit wichtig ist. Mit dem persönlichen Engagement des Konzernbevollmächtigten kommen wir bei einigen Themen gemeinsam wieder besser voran“, sagt Dr. Claudia Alfons. „Gerade bei Projekten, die über viele Jahre wirken und für die Stadtentwicklung von großer Bedeutung sind, brauchen wir eine überschaubare Zahl an Ansprechpartnern, kurze Wege und verlässliche Absprachen.“

(Quelle: Stadt Lindau)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.