Feuchtigkeit im Sommer Warme Außenluft kann Keller feucht machen

Warme Außenluft kann Keller feucht machen
Warme Außenluft kann im kühlen Keller für zusätzliche Feuchtigkeit sorgen. Deshalb kommt es im Sommer auf den richtigen Zeitpunkt beim Lüften an. (Symbolbild: stevanovicigor / iStock / Getty Images Plus)
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Warme Außenluft kann im kühlen Keller Feuchtigkeit und Schimmel verursachen. Mit richtigem Lüften lässt sich das Risiko für Feuchtigkeitsschäden deutlich reduzieren.

Gerade im Sommer erscheint es sinnvoll, muffige Kellerluft durch frische Luft von draußen auszutauschen. Doch bei hohen Temperaturen kann das den gegenteiligen Effekt haben: Warme Außenluft enthält mehr Feuchtigkeit als die kühlere Luft im Keller.

Strömt diese Luft in die Kellerräume und kühlt dort ab, kann sich überschüssige Feuchtigkeit an Wänden, Böden oder der Decke niederschlagen. Dadurch steigt das Risiko für Schimmel. Auch im Keller gelagerte Gegenstände können durch die Feuchtigkeit Schaden nehmen.

Keller im Sommer richtig lüften

Entscheidend ist der richtige Zeitpunkt. Gelüftet werden sollte nur, wenn die Außenluft kühler als die Kellerluft ist. An heißen Sommertagen sollten die Kellerfenster deshalb geschlossen bleiben. Statt dauerhaft zu lüften, empfiehlt sich kurzes Stoßlüften.

Die Luftfeuchtigkeit sollte regelmäßig mit einem Hygrometer kontrolliert werden. Kartons, Möbel und andere Gegenstände sollten außerdem mit Abstand zu Außenwänden und Kellerboden gelagert werden, damit die Luft zirkulieren kann.

Nasse Wäsche sollte möglichst nicht in einem unbeheizten Keller trocknen. Bleibt die Luftfeuchtigkeit trotz richtigen Lüftens dauerhaft hoch oder hat sich bereits Schimmel gebildet, sollten die Ursachen überprüft und rechtzeitig fachliche Beratung in Anspruch genommen werden.

Denn nicht immer liegt eine hohe Feuchtigkeit ausschließlich am Lüftungsverhalten. Auch bauliche Mängel, von außen eindringende Feuchtigkeit oder beschädigte Rohre können dafür verantwortlich sein.

Luftentfeuchter bei anhaltender Feuchtigkeit

Während längerer Hitzeperioden kann richtiges Lüften an seine Grenzen stoßen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Temperaturen auch nachts kaum sinken und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit hoch bleibt.

In solchen Fällen kann ein elektrischer Luftentfeuchter sinnvoll sein. Da die Geräte jedoch einen erheblichen Stromverbrauch verursachen können, empfiehlt die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, besonders energieeffiziente Modelle zu wählen und sie nur bei tatsächlichem Bedarf einzusetzen.

Ist eine Photovoltaikanlage vorhanden, kann ein Teil des benötigten Stroms durch selbst erzeugten Solarstrom gedeckt werden. Das gilt insbesondere, wenn der Luftentfeuchter während der sonnenreichen Tagesstunden betrieben wird. Auch ein Steckersolar-Gerät kann einen nennenswerten Beitrag leisten.

Wärmepumpe kann Raumluft entfeuchten

Auch eine Brauchwasser-Wärmepumpe entfeuchtet im Umluftbetrieb ihren Aufstellraum, da sie der Raumluft Feuchtigkeit entzieht. Besonders sinnvoll ist ihr Einsatz, wenn die Warmwasserbereitung bislang noch mit fossilen Energieträgern erfolgt.

(Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.