Zwei Personen sollen am Samstag bei stürmischem Wind vor Lindau von ihrem SUP-Board in den Bodensee gestürzt sein. Ein Großaufgebot an internationalen Einsatzkräften suchte über Stunden das Wasser ab.
Am frühen Samstagabend gingen bei der Polizei mehrere Mitteilungen ein, wonach im Bereich der Lindauer Insel zwei Menschen von einem SUP-Board ins Wasser geflogen sein sollen. Zu diesem Zeitpunkt herrschte über dem Bodensee stürmisches Wetter.
Lebensgefahr für die Stand-up-Paddler
Wie es in einer Pressemitteilung heißt, musste davon ausgegangen werden, dass sich die beiden Personen in Lebensgefahr befanden. Die Polizeiinspektion Lindau löste den internationalen Seenotalarm aus. Mehrere Einsatzschiffe der Polizei aus der Schweiz, Österreich und Deutschland sowie der Wasserwacht begaben sich in das infrage kommende Suchgebiet.
Suchkette aus zwölf Einsatzschiffen
Die Einsatzkräfte bildeten eine Suchkette und der betreffende Seebereich wurde über mehrere Stunden intensiv abgesucht. Im Verlauf der Suchmaßnahmen konnten weder das gemeldete SUP-Board noch Personen im Wasser festgestellt werden.
Auch weitere Hinweise auf ein Unglück, wie etwa Meldungen über vermisste Personen, ergaben sich nicht. Die Suchaktion wurde daher ohne Ergebnis eingestellt. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Personen das Ufer selbstständig erreichen konnten.
(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)