Grenzenlos unterwegs Bodensee Ticket erreicht neue Rekordzahlen

Bodensee Ticket erreicht neue Rekordzahlen
Eine Regionalbahn fährt bei Schloss Maurach am Bodensee entlang. Das Bodensee Ticket ermöglicht grenzüberschreitende Fahrten mit Bahn, Bus und Fähre. (Bild: ÖV-Bodenseeraum, Jean-Christophe Thieke)
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Das Bodensee Ticket für Bahn, Bus und Fähre wird immer stärker genutzt. 2025 reisten mehr als 43.000 Menschen damit grenzüberschreitend durch die Bodenseeregion.

Besonders deutlich entwickelte sich die Nachfrage in der Schweiz und in Vorarlberg. Insgesamt wurden 2025 genau 32.255 Bodensee Tickets verkauft – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Darunter waren 5.187 3-Tages-Pässe und damit so viele wie noch nie.

Nachfrage in der Schweiz steigt stark

Deutschland blieb mit mehr als 15.000 verkauften Tickets der wichtigste Markt. Rund 12.000 entfielen auf die Schweiz und mehr als 5.000 auf Vorarlberg, wo der Absatz um 15 Prozent stieg.

Besonders stark setzte sich die Entwicklung 2026 in der Schweiz fort. Im Juni und Juli wurden dort 53 Prozent mehr Tickets verkauft als im Vorjahreszeitraum. Im Juli waren es erstmals mehr als 2.000 Tickets innerhalb eines Monats – rund 50 Prozent mehr als 2025 und damit ein neuer Rekordwert.

Gefragt ist das Angebot vor allem in den Agglomerationen St. Gallen, Schaffhausen und Frauenfeld sowie in Romanshorn und Kreuzlingen. Einfachere Verkaufswege und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in den deutschen Landkreisen seit 2023 tragen laut 4 Länder Mobil GmbH ebenfalls zur Entwicklung bei.

Auch Urlaubsgäste nutzen das Angebot

Am deutschen Bodenseeufer nutzen zudem immer mehr Urlaubsgäste öffentliche Verkehrsmittel für Ausflüge. Spezielle Bodensee Tickets für Gäste mit der „Echt Bodensee Card“ oder „Bodensee Card West“ wurden 2025 mehr als 1.200 Mal genutzt – 25 Prozent häufiger als 2024. Im Sommer 2026 lag der Absatz im Vergleichszeitraum erneut rund ein Viertel höher.

Beliebte Ziele sind unter anderem St. Gallen, der Bregenzerwald, das Appenzellerland, der Rheinfall, Unter- und Überlingersee sowie Oberschwaben.

„Der Erfolg ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit von Verkehrsunternehmen, Tarifverbünden, Behörden sowie Partnern aus Tourismus, Wirtschaft und Wissenschaft. Entscheidend ist ein verlässliches ÖV-Gesamtnetz über die Grenzen hinweg bis tief in die beteiligten Regionen hinein“, sagt Jean-Christophe Thieke, Geschäftsleiter der 4 Länder Mobil GmbH.

Verbindungen rund um den Bodensee verbessert

In den vergangenen Jahren wurden grenzüberschreitende Verbindungen und Anschlüsse kontinuierlich ausgebaut. Dazu gehören direkte Fahrten von Romanshorn nach Lindau-Insel sowie Verbindungen von Konstanz ins Appenzellerland, von Lindau ins St. Galler Rheintal und von Bregenz an den Untersee. Herausforderungen bleiben insbesondere Streckensperrungen aufgrund von Bauarbeiten und die Abstimmung von Ersatzverkehren über Landesgrenzen hinweg.

Seit Juni 2026 ist zudem die Fähre Konstanz–Meersburg wieder in den Fahrplan-Apps der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), der Deutschen Bahn und verschiedener Verkehrsverbünde enthalten. Auch weitere grenzüberschreitende Verbindungen, etwa aus dem Raum Zürich über Konstanz und mit der Regiobuslinie 700 weiter nach Ravensburg, sind bei der Deutschen Bahn online buchbar.

Die 4 Länder Mobil GmbH sieht die steigenden Nutzerzahlen als Bestätigung der gemeinsamen Strategie der Bundesländer und Kantone in der Internationalen Bodensee-Konferenz. Das Bodensee Ticket verbindet Bahn, Bus und Fähre in einem gemeinsamen Tarifangebot.

(Quelle: 4 Länder Mobil GmbH)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.