Betrugsmasche aufgeflogen Tatverdächtiger nach Schockanruf in Meckenbeuren in Untersuchungshaft

Tatverdächtiger nach Schockanruf in Meckenbeuren in Untersuchungshaft
Eine Frau reagiert besorgt auf einen Telefonanruf. Schockanrufe gehören zu den häufigsten Betrugsmaschen, mit denen Kriminelle ihre Opfer unter Druck setzen. (Symbolbild: Jose Miguel Sanchez / iStock / Getty Images Plus)
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Nach einer Serie von Schockanrufen im Bodenseekreis nimmt die Polizei in Meckenbeuren einen mutmaßlichen Geldabholer fest. Einer Frau entsteht kein Schaden, weil sie den Betrugsversuch sofort erkennt.

Eine Frau aus Meckenbeuren durchschaute am Donnerstag einen Schockanruf sofort und trug mit ihrem besonnenen Verhalten dazu bei, dass die Polizei einen mutmaßlichen Geldabholer festnehmen konnte.

Die Betrüger hatten der Frau am Telefon vorgetäuscht, ein Bekannter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und müsse gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von 25.000 Euro freikommen. Während des Telefonats verständigte die Angerufene über den Notruf die Polizei und gab gegenüber den Tätern vor, das Geld übergeben zu wollen.

Festnahme in der Arnold-Böcklin-Straße

Beamte des Kriminaldauerdienstes des Polizeipräsidiums Ravensburg fuhren daraufhin zur angegebenen Anschrift in der Arnold-Böcklin-Straße. Dort nahmen sie einen 27-jährigen mutmaßlichen Geldabholer fest und stellten dessen in der Nähe geparkten Pkw sicher. Bei der anschließenden Kontrolle beschlagnahmten die Einsatzkräfte mehrere Beweismittel sowie das Fahrzeug.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde der dringend Tatverdächtige am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen den polnischen Staatsangehörigen einen Untersuchungshaftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der 27-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Weitere Schockanrufe im Bodenseekreis

Am Donnerstag gingen im gesamten Bodenseekreis zahlreiche weitere Meldungen über Schockanrufe bei der Polizei ein. Betroffen waren unter anderem Tettnang, Oberteuringen, Bermatingen, Uhldingen-Mühlhofen, Hagnau und Immenstaad.

In allen Fällen erkannten die Angerufenen die Betrugsmasche rechtzeitig und legten auf. Dadurch entstand nach Angaben der Polizei kein finanzieller Schaden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zu den mutmaßlich bandenmäßigen Strukturen übernommen.

(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.