Verkehrsministerium und BOB im Gespräch über Lösungen für regionales Bahnangebot

Verkehrsministerium und BOB im Gespräch über Lösungen für regionales Bahnangebot
Das Landes-Verkehrsministerium und die Bodensee-Oberschwaben-Bahn haben sich in einem konstruktiven Gespräch über Ansätze für eine künftige gemeinsame Lösung ausgetauscht. (Bild: Bodensee-Oberschwaben-Bahn GmbH & Co. KG)
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Redaktion

Das Landesverkehrsministerium ist in engem Austausch mit den Verantwortlichen der Bodensee-Oberschwaben-Bahn (BOB), um eine gute Lösung für das Angebot im Schienenpersonennahverkehr in der Region zu entwickeln. Dies wurde bei einem Gespräch des Amtschefs im Ministerium, Berthold Frieß mit Vertreterinnen und Vertretern der BOB vereinbart.

Bei der Unterredung bestand Einigkeit darüber, dass sich die BOB in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem Erfolgsmodell eines guten regionalen Bahnangebots entwickelt habe. Dies müsse auch der Maßstab für eine künftige gemeinsame Lösung sein, teilten Ministerialdirektor Frieß und der BOB-Beiratsvorsitzende und Landrat des Bodenseekreises, Lothar Wölfle, am Mittwoch mit. In der Region sei ein pünktlicher und attraktiver Schienenpersonennahverkehr ein wichtiges Schlüsselelement für eine klimaschonende Mobilität.

Bei dem Gespräch haben sich die kommunalen Vertreter der Region mit dem VM über die künftige Ausgestaltung des SPNV für die Region und die mögliche Rolle der BOB ausgetauscht.

Landrat Wölfle sagte: „Wir freuen uns, dass Ministerium und Nahverkehrsgesellschaft die BOB und ihre konstruktive Kritik ernst genommen haben. Wir sehen ein ernsthaftes Bemühen um Lösungen, mit denen die BOB auch künftig eine – vom Ministerium ausdrücklich anerkannte – hohe Qualität des Bahnverkehrs in unserer Region sicherstellen könnte. Wir werden die Lösungsansätze nun intern bewerten und diskutieren und sind zuversichtlich, einen guten Weg zu finden.“

Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte: „Die Bodensee-Oberschwaben-Bahn hat sich über viele Jahre um einen gut funktionierenden Zugverkehr verdient gemacht. Für die Verkehrswende hin zu klimafreundlicher Mobilität ist es wichtig, dass mehr Menschen Busse und Bahnen nutzen. Deshalb will das Land dafür sorgen, dass das Angebot auch in der Region ausgebaut wird und die dafür eingesetzten Mittel möglichst effektiv verwendet werden. Ich freue mich, dass wir mit den Verantwortlichen in konstruktive Gespräche gekommen sind, um für die Fahrgäste auch zukünftig ein attraktives Angebot zu machen.“

(Pressemitteilung: Ministerium für Verkehr)