Untersuchungen an gesicherter Hangkante dauern an

Untersuchungen an gesicherter Hangkante dauern an
Der abgerutschte Hang im Ortsteil Primisweiler ist gesichert. (Bild: Stadt Wangen)
WOCHENBLATT
Redaktion

Wangen – Nach einer Hangrutschung in Rhein bei Primisweiler misst das Technische Hilfswerk (THW) – laut städtischer Mitteilung – nach wie vor, wie sich der Hang weiter verhält. Nach der Hangrutschung am Donnerstag, 4. Februar, wurden zunächst drei Familien aus ihren Häusern an der Hangkante evakuiert.

Inzwischen seien zwei von ihnen wieder in ihre Wohnungen zurückgekehrt. Die dritte Familie konnte über das Wochenende ein Haus im Ort beziehen, wo sie – so die Stadt weiter – auch längerfristig wohnen bleiben kann. Wangens Oberbürgermeister Michael Lang zeigte sich erfreut über diese Entwicklung, die durch die kurzen Wege im Dorf möglich wurde.

Am Tag nach der Hangrutschung wurde die entstandene Abrisskante bis zum Niveau des sichtbaren Wasseraustrittes durch das Technische Hilfswerk (THW) mit Kunststoffplanen zum Schutz gegen weitere Niederschlagseinflüsse abgedeckt. Der städtische Bauhof lieferte Sandsäcke, die sonst beim Hochwasser zum Einsatz kommen, um die Planen zu beschweren.

Ebenso wurden Risse an der talseitigen Straßenkante abgedeckt. Mithilfe weiterer Sandsäcke sei zudem eine Barriere entlang der Straße zur Regulierung des Oberflächenwasserabflusses in Richtung Dolen-Einlauf errichtet worden. So solle verhindert werden, dass das Wasser über die Böschung abfließt.

Auslöser der Hangrutschung waren – laut Mitteilung – mit großer Wahrscheinlichkeit die starken Niederschläge und die Schneeschmelze der vergangenen Tage. Wie aus dem Gutachten des Geologischen Landesamts hervorgeht, hat der Argen-Prallhang ein großes Schotterfeld unter sich, das mit einer Lehmschicht bedeckt ist.

Wenn die Hanglehmauflage den freien Wasseraustritt aus dem Schotter  behindert, führe dies gegebenenfalls zu einem Wasserstau. Dadurch könnten Fließrutschungen entstehen.