Menschenrechte US-Bürgerrechtler Jesse Jackson ist tot

US-Bürgerrechtler Jesse Jackson ist tot
Jesse Jackson ist tot. (Bild: Peter Foley/EPA/dpa)
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Deutsche Presse-Agentur
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Er kämpfte an der Seite von Martin Luther King für Gleichberechtigung und bewarb sich um die Präsidentschaftskandidatur. Mit dem Tod von Jesse Jackson ist eine der bekanntesten schwarzen Stimmen der USA verstummt.

Der US-Bürgerrechtler Jesse Jackson ist tot. Er sei am Dienstagmorgen friedlich im Kreis seiner Familie gestorben, teilte die von ihm gegründete Rainbow Push Coalition in einer Mitteilung unter Berufung auf seine Familie mit. Jackson, der in den 1960er Jahren an der Seite von Martin Luther King für Gleichberechtigung in den USA kämpfte, wurde 84 Jahre alt.

«Sein unerschütterliches Engagement für Gerechtigkeit, Gleichheit und Menschenrechte trug dazu bei, eine globale Bewegung für Freiheit und Würde zu formen», heißt es in dem Statement. «Unser Vater war ein dienender Anführer – nicht nur für unsere Familie, sondern für die Unterdrückten, die Stimmlosen und die Übersehenen auf der ganzen Welt.»

Über viele Jahrzehnte hinweg gehörte Jesse Jackson zu den bekanntesten Bürgerrechtlern des Landes. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er vor allem durch seine Bewerbungen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei.

Einer der bekanntesten afroamerikanischen Stimmen

Geboren wurde Jackson 1941 in Greenville als Jesse Louis Burns. Später nahm er den Nachnamen seines Stiefvaters Charles Jackson an. Während seines Theologiestudiums in Chicago begann er seine Mitarbeit in der Southern Christian Leadership Conference des Bürgerrechtlers King.

Jackson befand sich 1968 in Memphis an Kings Seite, als dieser ermordet wurde. In den folgenden Jahren gründete er eigene Organisationen, die 1996 in der sogenannten «Regenbogen»-Koalition aufgingen – einer Initiative, die sich nach eigenen Angaben «für sozialen Wandel» einsetzt.

In den 1970er Jahren zählte Jackson für das Magazin Ebony zu den hundert einflussreichsten schwarzen Amerikanern. Im darauffolgenden Jahrzehnt entwickelte sich der Baptistenpfarrer zu einem der bekanntesten afroamerikanischen Politiker. 1963 heiratete er seine College-Liebe Jacqueline Lavinia Brown, mit der er fünf Kinder hatte.

Seit Jahren war sein Gesundheitszustand angeschlagen. 2017 machte Jackson öffentlich, dass er an Parkinson erkrankt sei. Während der Coronavirus-Pandemie mussten er und seine Ehefrau nach einer Infektion im August 2021 im Krankenhaus behandelt werden.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.