Die Fußball-WM 2026 könnte den Arbeitsalltag vieler Menschen in Deutschland spürbar beeinflussen. Eine Umfrage zeigt, dass späte Anstoßzeiten zu weniger Leistung und kreativen Anpassungen im Job führen.
Wenn im Juni die Fußball-WM 2026 startet, werden viele Spiele aufgrund der Zeitverschiebung erst nach Mitternacht angepfiffen. Das führt bei zahlreichen Beschäftigten zu längeren Nächten und möglichen Auswirkungen auf den nächsten Arbeitstag.
Viele rechnen mit Leistungseinbußen
Laut einer deutschlandweiten Umfrage von casino.at gehen viele Befragte davon aus, dass sich die WM auf ihre Leistungsfähigkeit auswirkt. 32,7 Prozent erwarten, sich am nächsten Tag schlechter konzentrieren zu können, weitere 13 Prozent rechnen damit, langsamer zu arbeiten.
Zudem planen 12 Prozent, wichtige Aufgaben bewusst auf den Nachmittag zu verschieben. Gleichzeitig geben 42,3 Prozent an, dass Spiele nach Mitternacht für sie kein Problem darstellen.
Tricks im Arbeitsalltag
Um kein Spiel zu verpassen, wollen viele Beschäftigte ihren Arbeitsalltag anpassen. 20,5 Prozent planen, später mit der Arbeit zu beginnen, 13,4 Prozent möchten früher Feierabend machen.
Trotz möglicher Verbote am Arbeitsplatz geben 22,5 Prozent an, Spiele heimlich während der Arbeitszeit verfolgen zu wollen. Für 10,2 Prozent käme sogar ein Jobwechsel infrage, falls sich Arbeit und WM nicht vereinbaren lassen.
Fußball wichtiger als Job?
Ein Teil der Befragten hat bereits Konsequenzen gezogen. 14,6 Prozent geben an, schon einmal Urlaub genommen oder sich krankgemeldet zu haben, um Fußball zu schauen oder sich zu erholen. 6,8 Prozent haben dies sogar mehrfach getan, weitere 21,9 Prozent haben zumindest darüber nachgedacht.
Unterschiede zwischen Generationen und Städten
Besonders Millennials zeigen sich laut Umfrage risikofreudig: 24,1 Prozent würden Spiele heimlich während der Arbeitszeit verfolgen. Ähnliche Werte zeigt die Generation Z mit 24 Prozent. In der Generation X würden dagegen 80 Prozent lieber auf ein Spiel verzichten, als gegen Regeln zu verstoßen.
Regional gibt es ebenfalls Unterschiede: In Berlin plant mit 26,5 Prozent mehr als jeder Vierte, Spiele während der Arbeitszeit zu streamen. In Frankfurt geben 50 Prozent an, dass späte Anstoßzeiten kein Problem darstellen. In Köln rechnen hingegen viele mit stärkeren Auswirkungen: 22,2 Prozent erwarten langsamer zu arbeiten, 31,1 Prozent wollen später beginnen.
(Quelle: Studie des Bewertungsportals casino.at)