Einen hohen finanziellen Schaden erlitt ein 39-jähriger Mann aus Kaufbeuren. Er fiel auf eine Betrügerin herein und verlor ein kleines Vermögen.
Der 39-jährige Geschädigte wurde auf WhatsApp von einer ihm nicht bekannten Nummer kontaktiert. Eine Frau gab sich als Finanzagentin aus, deren Hobby Geldanlagemöglichkeiten in Kryptowährung seien. Sie bot freundlicherweise gleich ihre Hilfe an.
Vermeintlicher Gewinn soll anlocken
Der Geschädigte ließ sich laut Polizei zu einem Geschäft überreden und ging darauf ein, einen kleinen, vierstelligen Betrag zu überweisen. Nach kurzer Zeit wurde ihm dieser Betrag, inkl. 10 Prozent vermeintlichem Gewinn, zurück überwiesen.
Da der Mann nun an den Erfolg der Webseite glaubte, investierte er in mehreren Zahlungen eine Gesamtsumme in Höhe von rund 90.000 Euro. Das Fatale: Die Webseite gibt es leider nicht mehr.
Die Kriminalpolizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen bezüglich des Anlagenbetruges aufgenommen.
Alles fängt harmlos an
Die Kontaktaufnahme der Betrüger erfolgt ganz harmlos. Nach einer allgemeinen Plauderei und Annäherung kommt die Sprache auf eine Kapitalanlage in Kryptowährung mit hoher Rendite. Meist soll in ein angebliches Krypro-Investment investiert werden.
Ihre Polizei rät:
- Seien Sie misstrauisch, wenn ungewöhnlich hohe Gewinne versprochen werden
- Schließen Sie Investments nur bei Banken oder Sparkassen ab, bei denen eine europäische Einlagensicherung besteht
- Spekulationen mit Kryptowährungen unterliegen generell sehr großen Risiken
- Die Durchsetzung zivilrechtlicher Forderungen gegenüber ausländischen Vertragspartnern ist sehr schwer bis unmöglich
- Achten Sie bei Internetangeboten auf ein nachvollziehbares Impressum
- Seien Sie vorsichtig bei der Herausgabe persönlicher Daten
- Die Verbraucherzentrale bietet zu diesen und anderen Themen Beratungsangebote an.
(Quelle: Polizeipräsidium Süd/ West)