Die Unwetter der vergangenen Tage haben in Teilen Bayerns immense Schäden hinterlassen. Die Hochwassersituation ist weiterhin angespannt. Rund 60.000 Helfer sind nach wie vor im Einsatz. Auch im Landkreis Lindau sind die Menschen durch die starken Überschwemmungen zum Teil erheblich geschädigt. Die Betroffenen können jetzt schnelle Soforthilfe beantragen.
Am Sonntag, 2. Juni, kam es in Folge der starken Regenereignisse zu einer Hangrutschung oberhalb der L 291 zwischen der B 30 Anschlussstelle Ravensburg-Nord und Berg. Aufgrund des hohen Gefahrenpotentials für die Verkehrsteilnehmenden, muss die Strecke weiterhin gesperrt bleiben.
Freud und Leid liegen dieser Tage nahe beieinander und manche Rettungsversuche gehen einem nicht mehr aus dem Kopf. In Neu-Ulm musste eine 32-Jährige auf Grund des Hochwassers mehr als 60 Stunden in einer Baumkrone ausharren.
In der Gemeinde Meckenbeuren sind die Aufräumarbeiten in vollem Gang. Der Schulhof der Grundschule in Kehlen wurde leergepumpt und gereinigt. Der Schulbetrieb beginnt voraussichtlich am Donnerstag.
Auf Empfehlung des Gesundheitsamtes des Landkreis Bodenseekreis erlässt die Gemeinde Langenargen ein Badeverbot für die öffentlichen Badestrände im Bereich der Malerecke und des Strandbads.
Die vergangenen Tage waren, wie vom Deutschen Wetterdienst angekündigt, geprägt von ergiebigem Dauerregen. Am Samstag, den 1. Juni, drang aufgrund des Starkregens Wasser in das Kinderhaus St. Martin in Wollmatingen ein. Das Kinderhaus konnte den Betrieb in dieser Woche aber nicht wieder aufnehmen.
Nach dem Unwetter am vergangenen Wochenende und den dauerhaften Regenfällen kann mit den Aufräumarbeiten in Bad Waldsee begonnen werden. Das Hochwasser hat deutlich Spuren hinterlassen. Die Stadt mit den aktuellen Informationen.
Die zweite Welle ist geringer ausgefallen als erwartet. THW und Freiwillige Feuerwehr Meckenbeuren haben mit dem Auspumpen von öffentlichen und privaten Gebäuden begonnen.
Wegen des zurückliegenden Starkregenereignisses hat sich die Stadt Konstanz dazu entschieden, den Weg unterhalb des Hohenegg-Hangs präventiv zu sperren.
Das Wasser weicht nun langsam, die Pegelstände der Schussen und Argen, Scherzach und Wolfegger Ach gehen zurück. Jetzt heißt es: Bestandsaufnahme machen und aufräumen. Das DRK gibt Tipps, wie man sich nach einer Hochwasserlage als Betroffener verhalten soll.
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