Hangrutsch-Gefahr Vollsperrung oberhalb der L291 bei Ravensburg

Vollsperrung oberhalb der L291 bei Ravensburg
Aufgrund des hohen Gefahrenpotentials für die Verkehrsteilnehmenden durch das mögliche Abrutschen der aufgeweichten Erdmassen sowie von Bäumen und Bewuchs, muss die Strecke weiterhin gesperrt bleiben // Symbolbild. (Bild: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer)

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Am Sonntag, 2. Juni, kam es in Folge der starken Regenereignisse zu einer Hangrutschung oberhalb der L 291 zwischen der B 30 Anschlussstelle Ravensburg-Nord und Berg. Hierbei haben sich größere Erdmassen auf einer Länge von rund 50 Metern gelöst. Diese drohen aktuell, auf die Fahrbahn der L 291 sowie den begleitenden Geh- und Radweg abzurutschen.

Aufgrund des hohen Gefahrenpotentials für die Verkehrsteilnehmenden durch das mögliche Abrutschen der aufgeweichten Erdmassen sowie von Bäumen und Bewuchs, muss die Strecke weiterhin gesperrt bleiben.

Sobald der Hang ausreichend getrocknet ist, steht die Beräumung von Bäumen sowie der Erdmassen der Rutschung an. Im Anschluss daran wird der Hang auf seine Standsicherheit begutachtet. Gegebenenfalls sind weitergehende Maßnahmen zur Sicherung des Hangs erforderlich.

Das Regierungspräsidium wird über das weitere Vorgehen informieren.

Verkehrsführung

Die Umleitung ist von der Straßenmeisterei Ravensburg seit Sonntag eingerichtet. Der von Ravensburg kommende Verkehr der B 32 in Richtung Berg wird über die L313, Ulmer Straße, Ravensburger Straße, Waldseer Straße, und die K 7950, Abt-Hyller-Straße, Ettishofer Straße, nach Kasernen zur L 291 und von dort weiter nach Berg geführt. Der von Berg kommende Verkehr wird ab Kasernen in umgekehrter Richtung über dieselbe Strecke geleitet.

Die Ausfahrt der B 30 „Ravensburg-Nord“ von Friedrichshafen kommend wird ab Montag, 10. Juni 2024, für Brückensanierungsarbeiten gesperrt. Daher kann nicht in Richtung Berg ausgefahren werden. Der Verkehr Richtung Berg wird bereits ab der B 30 Anschlussstelle „Ravensburg-Süd“ innerstädtisch umgeleitet.

(Pressemitteilung: Regierungspräsidium Tübingen)