Raphael Osmakowski-Miller ist als Bad Saulgauer Bürgermeister vereidigt

Jetzt auch ganz offiziell im Amt: Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller.
Jetzt auch ganz offiziell im Amt: Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller. (Bild: Stadt Bad Saulgau)

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Seit Freitag ist Raphael Osmakowski-Miller auch ganz offiziell in Amt und Würden. Im Dorfgemeinschaftshaus Fulgenstadt hat die Vereidigung und Verpflichtung des neuen Bad Saulgauer Bürgermeisters stattgefunden.

Neben den Gemeinderatsmitgliedern und den geladenen Gästen, darunter Bürgermeister aus Nachbarstädten- und gemeinden, ehemalige Kollegen und Freunde, Bekannte und Dorauszunftmitgliedern sowie einer Delegation aus Beuron, waren zur Veranstaltung zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger gekommen.

Formal war die Veranstaltung dabei als Gemeinderatssitzung betitelt. Denn gesetzlich geregelt ist, dass Verpflichtung und Vereidigung im Rahmen einer öffentlichen Sitzung vorgenommen werden. Den Auftakt machte folgerichtig der Erste Beigeordnete der Stadt, Richard Striegel, der die Sitzung eröffnete.

Die ehrenvolle Aufgabe, die Verpflichtung und Vereidigung durchzuführen, übernahm Thomas Zimmerer. Der CDU-Fraktionsvorsitzende hatte sich dazu eine symbolische Geste einfallen lassen. Nachdem der Bürgermeister seinen Amtseid geleistet hatte, galt es für ihn die Gemeinderatsmitglieder zahlreiche Einzelteile eines Spruchbandes mit dem Text „Gemeinsam für die Zukunft Bad Saulgaus“ wieder zu verknüpfen.

Das Band, so Zimmerer, solle der neue Bürgermeister in seinem Amtszimmer aufbewahren, als Symbol dafür, bei allen Entscheidungen zwar immer gemeinsam das Wohl der Stadt im Blick zu haben, gleichzeitig aber auch die Meinung jedes Einzelnen zu respektieren. 

Raphael Osmakowski spricht die Formeln für die Verpflichtung und Vereidigung als Bürgermeister.
Raphael Osmakowski spricht die Formeln für die Verpflichtung und Vereidigung als Bürgermeister. (Bild: Stadt Bad Saulgau)

Die Liste der Rednerinnen und Redner führte danach Landrätin Stefanie Bürkle an. Die Landrätin hob ganz die Beharrlichkeit hervor, die Raphael Osmakowski-Miller bewiesen habe. Bekannt sei, dass er bereits als Viertklässler den Berufswunsch „Bad Saulgauer Bürgermeister“ geäußert habe. Auf dieses Ziel habe er über viele Jahre hingearbeitet. All die Aktivitäten in Vereinen und Kommunalpolitik erschienen nun wie Trainingseinheiten, um fit für diese Aufgabe zu werden. Dazu passt auch die Hartnäckigkeit, mit der Osmakowski-Miller bei allen Aufgaben an den Tag lege. „Wenn jemand sie zur Vordertüre hinausschickt hat, musste die Hintertüre schon wirklich zugemauert sein“, so die Landrätin.

Von Landrätin Stefanie Bürkle gab es für Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller die besten Wünsche. Und für die Bürgermeisterfamilie Dank und Geschenke. Denn ohne den Rückhalt hinter den Kulissen könne wohl niemand dauerhaft im Amt bestehen.
Von Landrätin Stefanie Bürkle gab es für Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller die besten Wünsche. Und für die Bürgermeisterfamilie Dank und Geschenke. Denn ohne den Rückhalt hinter den Kulissen könne wohl niemand dauerhaft im Amt bestehen. (Bild: Stadt Bad Saulgau)

Für die Kollegen aus den benachbarten Städten und Gemeinden sprach der Herbertinger Bürgermeister Magnus Hoppe. Der Bürgermeisterberuf mit den vielen Gestaltungsmöglichkeiten sei ein Traumberuf. Manchmal werde es auf dem Rathauschefsessel jedoch ziemlich einsam. Wichtig sei dabei zu akzeptieren, dass man es nicht allen Einwohnern gleichzeitig recht machen könne. Sein Ratschlag: Einen kühlen Kopf bewahren und nichts zu überstützen. Denn alleine sei man schneller, gemeinsam komme man aber weiter. Und im Zweifelsfall könne man immer zum Telefonhörer greifen und sich austauschen. Der Kreis der Bürgermeisterkolleginnen und -kollegen freue sich auf die Zusammenarbeit.

(Pressemitteilung: Stadt Bad Saulgau)