Neue Flucht-Notunterkunft in Tettnang-Bürgermoos kann besichtigt werden

Mitglieder des Runden Tisches gemeinsam mit Bürgermeisterin Regine Rist und Natascha Fuchs, Leiterin des Amts für Migration und Integration des Bodenseekreises (rechts im Bild), im September vor dem ehemaligen Möbelhaus. Der Runde Tisch hat die Planungen für die Notunterkunft begleitet und will sich künftig gemeinsam mit der Behörde für ein gutes Miteinander von Bewohnern und Anwohner einsetzen.
Mitglieder des Runden Tisches gemeinsam mit Bürgermeisterin Regine Rist und Natascha Fuchs, Leiterin des Amts für Migration und Integration des Bodenseekreises (rechts im Bild), im September vor dem ehemaligen Möbelhaus. Der Runde Tisch hat die Planungen für die Notunterkunft begleitet und will sich künftig gemeinsam mit der Behörde für ein gutes Miteinander von Bewohnern und Anwohner einsetzen. (Bild: Landratsamt Bodenseekreis)

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Die künftige Notunterkunft für geflüchtete Menschen in einem ehemaligen Möbelgeschäft in Tettnang-Bürgermoos ist am Donnerstag, 22. Februar für eine öffentliche Besichtigung zugänglich.

Zwischen 17:00 und 19:30 Uhr können sich interessierte Bürger ein Bild von den Lebensverhältnissen in der Prinz-Eugen-Straße 59 machen. Ansprechpersonen sind Fachkräfte aus dem Amt für Migration und Integration des Landratsamts gemeinsam mit Bürgermeisterin Regine Rist und der beauftragten Flüchtlingssozialarbeit. Sie erklären das Betreuungskonzept und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Nach mehrmonatigem Umbau sollen ab voraussichtlich Anfang März die ersten geflüchteten Menschen aus vielen Teilen der Welt in dem Gebäude unterkommen. Sie werden vor Ort entsprechend des Betreuungskonzeptes des Landratsamts durch Fachpersonal rund um die Uhr begleitet. So kümmern sich beispielsweise eine Heimleitung, hauswirtschaftliches Personal, die Flüchtlingssozialarbeit sowie ein Sicherheitsdienst um die Belange des täglichen Lebens.

Die Bewohner leben in Mehrbettkabinen aus Leichtbauwänden und können sich selbst mit Mahlzeiten versorgen. Die nötigen Sanitär-, Küchen- und Wascheinrichtungen wurden hierzu nachgerüstet. Außerdem wurden Sozial- und Schulungsräume eingerichtet. Bis zu 170 Menschen werden in der Notlösung unterkommen können.

Der Landkreis betreibt aktuell an vier weiteren Standorten derartige Notunterkünfte in Sport- oder Gewerbehallen, weil die verfügbaren Plätze in regulären Gemeinschaftsunterkünften nicht ausreichen.

Über die aktuelle Lage und Zahlen im Bereich Flucht und Migration informiert das Landratsamt regelmäßig unter „Aktuelles“ auf der Webseite.

(Pressemitteilung: Landratsamt Bodenseekreis)