Volksbanken und Raiffeisenbanken der Region mit beachtlichem Ergebnis in 2023

Volksbanken und Raiffeisenbanken der Region mit beachtlichem Ergebnis in 2023
Zu sehen von links nach rechts: Markus Langner (VR-Bank Laupheim-Illertal eG), Stefan Hell (Volksbank Ulm-Biberach eG) und Marcus Vögl (Volksbank Alb eG). (Bild: Volksbank Ulm-Biberach eG)

WOCHENBLATT

Die neun Genossenschaftsbanken der Bezirksvereinigung Ulm/Alb-Donau/Biberach setzten auch im Geschäftsjahr 2023 ihren Erfolgskurs fort und blicken auf eine erfreuliche Entwicklung in den wichtigsten Bilanz- und Ertragszahlen.

Die neun Volks- und Raiffeisenbanken der Bezirksvereinigung (BZV) stellten auch im vergangenen Geschäftsjahr erneut ihre genossenschaftliche Stärke unter Beweis. Neben einer positiven bankwirtschaftlichen Entwicklung freuten sie sich darüber, auch 2023 zahlreiche Vereine, Organisationen und soziale Einrichtungen auf vielfältige Weise unterstützt haben zu können – starke Banken für eine starke Region.

Wachstum in allen Bereichen des Kundenkreditgeschäfts

Im Berichtsjahr verzeichneten die Genossenschaftsbanken einen soliden Anstieg im Kundenkreditgeschäft mit einem Plus von 2,6 Prozent auf insgesamt 7.619 Millionen Euro. „Wir freuen uns, dass nahezu alle Bereiche unseres Kundenkreditgeschäfts gleichermaßen dazu beigetragen haben“, so Stefan Hell (Volksbank Ulm-Biberach eG), Vorstandsvorsitzender der BZV Ulm/Alb-Donau/Biberach. Demnach stieg die Kreditvergabe im gewerblichen Bereich um 2,9 Prozent auf 3.499 Millionen Euro, im Wohnungsbau um 2,1 Prozent auf 4.243 Millionen Euro und bei den Konsumentenkrediten zeigt sich ein Plus von 2,6 Prozent auf 168 Millionen Euro.

Moderater Anstieg bei Kundeneinlagen

Die Kundeneinlagen stiegen 2023 um insgesamt 1,3 Prozent auf 8.187 Millionen Euro. Dabei war eine starke Verschiebung von den Beständen der Spar- und Sichteinlagen zu den befristeten Einlagen zu beobachten. „Dies versteht sich als logische Konsequenz des gestiegenen Zinsniveaus und der damit verbundenen erhöhten Attraktivität klassischer Fest- und Termingelder“, erklärte Hell.

Positive Ertragslage der Genossenschaftsbanken

Mit einer deutlichen Steigerung um 7 Prozent erhöhte sich der Zinsüberschuss der neun Regionalbanken in Summe auf rund 177 Millionen Euro. Auch beim Provisionsergebnis legten sie 2,4 Prozent auf gut 77 Millionen Euro zu. Das betreute Kundenvolumen konnte um etwa 1 Milliarde Euro (plus 4,2 Prozent) erfolgreich auf knapp 23,2 Milliarden Euro ausgebaut werden.

Wie der Vorstand mitteilte, ergibt sich daraus ein Betriebsergebnis vor Risikovorsorge in Höhe von über 82 Millionen Euro (plus 14,3 Prozent), das sich durchaus sehen lassen kann und wiederum deutlich für die genossenschaftliche Stärke der Bezirksvereinigung spricht.

Starke Banken für eine starke Region

Die neun Kreditinstitute sind mit 91 Geschäftsstellen und einem Netz von 105 Geldautomaten sowie 88 Aus- und Einzahlungsgeräten in Ulm, in den Kreisen Biberach und Alb-Donau vertreten. Den knapp 216.000 Mitgliedern stehen über 1.500 Mitarbeiter, darunter 121 Auszubildende, beratend zur Seite. Ein echter Mehrwert ist auch das große regionale Engagement der Genossenschaftsbanken.

„Wir freuen uns, dass wir im Berichtsjahr nahezu 3 Millionen Euro Spenden und Sponsorings in die Region vergeben und damit erneut die wertvolle und wichtige Arbeit zahlreicher Vereine und gemeinnütziger Einrichtungen in unserer Heimat unterstützen konnten. Für uns alle eine absolute Herzensangelegenheit“, wie Stefan Hell mit seinen Vorstandskollegen Marcus Vögl (Volksbank Alb eG) und Markus Langner (VR-Bank Laupheim-Illertal eG) betonte.  

(Pressemitteilung: Volksbank Ulm/Biberach)