Betrugsversuch in Biberach: Falscher Polizist am Telefon

Betrugsversuch in Biberach: Falscher Polizist am Telefon
Kein Bild vorhanden. (Bild: Wochenblatt)

Am Dienstag scheiterte ein Betrüger mit seiner Masche bei einer Seniorin in Biberach. Diese erkannte den Schwindel und informierte die Polizei.

Gegen 14.30 Uhr klingelte bei einer Seniorin in der Hermann-Volz-Straße das Telefon. Der Anrufer gab sich als Ulmer Polizist aus. Er berichtete von einem Einbruch in der Nachbarschaft. Die Täter seien festgenommen worden. Angeblich entdeckten die Beamten dabei einen Zettel mit der Anschrift der Seniorin.

Die Angerufene war clever genug und erkannte den Betrug des falschen Polizisten. Sie gab keine Auskunft und beendete das Gespräch. Es kam zu keiner weiteren Kontaktaufnahme.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

  • Seien Sie vorsichtig bei unbekannten Anrufern. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen oder aushorchen. Legen Sie auf, wenn ihnen etwas merkwürdig erscheint.
  • Werden Sie angerufen, stellen Sie gezielt Fragen an den Anrufer: Erkundigen Sie sich nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen.
  • Notieren Sie sich, die auf dem Display angezeigte Rufnummer. Achtung: Betrüger können diese Nummern manipulieren. Die Polizei verwendet die 110 nicht für Anrufe!
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter. Sprechen Sie nicht am Telefon über ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf.
  • Wenn Sie unsicher sind: Kontaktieren Sie die Polizei unter der 110 oder direkt über die örtliche Polizeidienststelle. Nutzen Sie dabei nicht die Rückruffunktion.

Wichtige Tipps zum Schutz vor Telefonbetrügern finden Sie auf der Webseite der Polizeilichen Kiminalprävention.

(Quelle: Polizeipräsidium Ulm)