Neue Gesichter bei der Stiftung 101 Nachwuchskräfte starten in Heggbach ins Berufsleben

101 Nachwuchskräfte starten in Heggbach ins Berufsleben
Herzlich willkommen: Die 101 neuen Auszubildenden und Studierenden der St. Elisabeth-Stiftung wurden beim Einführungstag in Heggbach mit gefüllten Schultüten begrüßt. (Bild: Rolf Schultes, St. Elisabeth-Stiftung)
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101 Auszubildende und Studierende sind bei der St. Elisabeth-Stiftung ins Berufsleben gestartet. Viele von ihnen haben nach dem Abschluss gute Chancen auf eine Übernahme.

Beim gemeinsamen Einführungstag in Heggbach lernten die neuen Mitarbeitenden die St. Elisabeth-Stiftung und ihre verschiedenen Aufgabenbereiche kennen. Statt klassischer Vorträge setzte das Ausbildungsteam dabei auf ein interaktives Konzept mit sechs Stationen.

In kleinen Gruppen beschäftigten sich die Teilnehmenden spielerisch mit unterschiedlichen Themen. Dazu gehörten ein Escape-Room-Rätsel, eigene Social-Media-Inhalte zur Frage „Wie war deine erste Woche?“ sowie Stationen zu Gewaltschutz und Achtsamkeit, Vielfalt und Internationalem. Ein Crash-Kurs zur Stiftung sowie eine Station zu persönlichem Wachstum und Motivation ergänzten das Programm.

Viele starten in Pflege und Teilhabe

Rund die Hälfte der 101 neuen Auszubildenden und Studierenden beginnt einen Pflegeberuf – entweder als Pflegefachkraft in der generalistischen Ausbildung oder in der Pflegehilfe. Knapp ein Drittel startet in der Heilerziehungspflege, der Heilerziehungsassistenz oder als Arbeitserzieher (m/w/d) und damit im Bereich Teilhabe und Inklusion.

Hinzu kommen Erziehungsberufe sowie weitere Tätigkeitsfelder wie Verwaltung, IT und duales Studium.

Auch international ist der neue Jahrgang breit aufgestellt: Von den Auszubildenden in den Pflege-, Heilerziehungs- und Erziehungsberufen kommt fast die Hälfte aus dem Ausland – aus EU-Ländern ebenso wie aus Übersee.

Vorstandssprecherin Andrea Thiele begrüßte die neuen Mitarbeitenden und griff das spielerische Konzept des Einführungstags auf: „Betrachten Sie den heutigen Tag als Ihre erste gemeinsame Spielrunde bei uns“, sagte Thiele. „Unser Alltag ist allerdings kein Spielbrett, sondern gelebte Begegnung – mit echten Menschen, echten Aufgaben und echten Erfahrungen, die Sie mitgestalten.“

Sie ermutigte die Nachwuchskräfte, neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen und sich einzubringen. Zugleich erinnerte sie an den Anspruch der Stiftung, seit ihrer Gründung durch die Franziskanerinnen von Reute im Jahr 1999 für Menschen da zu sein, wenn sie gebraucht wird.

28 von 39 Absolventen bleiben bei der Stiftung

Wie die Perspektiven nach der Ausbildung aussehen können, zeigt der aktuelle Abschlussjahrgang. Von 39 Absolventinnen und Absolventen aus Altenhilfe und Eingliederungshilfe blieben 28 bei der St. Elisabeth-Stiftung. Das entspricht rund 72 Prozent.

Damit trafen beim Einführungstag zwei Gruppen aufeinander: Während 101 Auszubildende und Studierende ihren Weg bei der Stiftung gerade beginnen, haben zahlreiche Absolventinnen und Absolventen ihre Ausbildung abgeschlossen und setzen ihre berufliche Laufbahn dort fort.

(Quelle: St. Elisabeth-Stiftung)

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