Die Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach ist im September auf 2,9 Prozent gesunken. Mit 3.618 Arbeitslosen liegt die Zahl jedoch über dem Vorjahreswert.
Im Vergleich zum August waren im September 205 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem Rückgang um 5,4 Prozent. Gegenüber September 2025 stieg die Zahl dagegen um 86 Personen beziehungsweise 2,4 Prozent.
Die Arbeitslosenquote sank von 3,1 Prozent im August auf 2,9 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie ebenfalls bei 2,9 Prozent gelegen.
Niedrigste Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg
Der Landkreis Biberach weist damit weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg auf. Es folgen der Alb-Donau-Kreis mit 3,2 Prozent und der Landkreis Ravensburg mit 3,4 Prozent. Biberach ist damit erneut der einzige Stadt- und Landkreis im Land mit einer Quote von unter drei Prozent.
Bei der örtlichen Agentur für Arbeit, die überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im September 2.054 Arbeitslose registriert. Das waren 148 Personen oder 6,7 Prozent weniger als im August. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Zahl dagegen um 229 Personen beziehungsweise 12,5 Prozent.
Weniger Arbeitslose beim Jobcenter
Beim Jobcenter des Landkreises sank die Zahl der Arbeitslosen gegenüber August um 57 Personen beziehungsweise 3,5 Prozent auf 1.564. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 143 Arbeitslose oder 8,4 Prozent weniger.
Auch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften mit Anspruch auf Grundsicherungsgeld ging zurück. Im September waren es 2.209 Haushalte und damit 92 weniger als im August. Gegenüber September 2025 sank ihre Zahl um 241 beziehungsweise 9,8 Prozent.
Insgesamt bezogen im September 4.478 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Biberach Grundsicherungsgeld. Das waren 198 weniger als im August und 555 weniger als vor einem Jahr.
Um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, werden 164 Personen durch soziale flankierende Leistungen des Landkreises unterstützt. Im Vormonat waren es 250. Zu den Angeboten gehören Kinderbetreuung, psychosoziale Betreuung sowie Sucht- und Schuldnerberatung zur Unterstützung bei der Integration in den ersten Arbeitsmarkt.
(Quelle: Landratsamt Biberach)