Krieg in der Ukraine: IHK rechnet mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft

Krieg in der Ukraine: IHK rechnet mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft
Krieg in der Ukraine: IHK Präsident Martin Buck erwartet schwere Sanktionen (Bild: Manuel Feininger)
WOCHENBLATT
Redaktion

Weingarten (pr/le) – „Die aktuellen Nachrichten machen uns große Sorgen, um die betroffenen Menschen, die Sicherheit in Europa und um die wirtschaftlichen Auswirkungen“, so Martin Buck, Präsident der IHK Bodensee-Oberschwaben.

Probleme mit der Rohstoffversorgung

„Die konkrete Ausgestaltung der Sanktionen im Russland-Ukraine-Konflikt ist noch nicht absehbar. Sicher ist, dass sie sehr einschneidende Wirkungen auch auf die regionale Wirtschaft haben werden. Das gilt für bestehende Außenhandelsbeziehungen, für Unternehmen, die in Russland tätig sind, aber insbesondere auch für die Rohstoffversorgung.

Deeskalierende Lösungen müssen gefunden werden

Auch in der Region ist die Versorgung mit fossilen Energieträgern zu einem erheblichen Anteil aus russischen Quellen gedeckt“, so Buck mit Blick auf insbesondere diejenigen Unternehmen, die bereits mit erheblichen Lieferproblemen sowie steigenden Rohstoff- und Energiepreisen umgehen mussten. „Wir hoffen, dass für diesen Konflikt sehr schnell deeskalierende Lösungen gefunden und keine Menschenleben geopfert werden“, so der IHK-Präsident abschließend.