Führung „Schule im Nationalsozialismus“

Führung „Schule im Nationalsozialismus“
Historikerin Karin Oelfke lädt am Muttertag zu einem einstündigen dialogischen Rundgang durch das Schulmuseum Friedrichshafen ein. (Bild: Schulmuseum Friedrichshafen)
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Redaktion

Friedrichshafen (pr/le) – Das Regime der Nationalsozialisten (1933 bis 1945) fiel nicht vom Himmel. Bei einer Führung am Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr, stellt Historikerin Karin Oelfke, Volontärin im Schulmuseum, vor, wie Kinder von klein auf in eine Ideologie hineinwuchsen, deren Wurzeln weiter zurückreichten.

Dialogischer Rundgang

Traditionen und Brüche werden greifbar, wenn man gezielt auf die Schulgeschichte ab 1900 blickt. Deutsches Kaiserreich, Weimarer Republik und Nationalsozialismus sind Themen dieses rund einstündigen dialogischen Rundganges, der die Perspektiven auf die Schule und den Unterricht richtet.

Anmeldung: schulmuseum@friedrichshafen.de oder Telefon 07541 / 20355610 -dienstags bis sonntags zwischen 10 und 17 Uhr. Spontane Besucher sind willkommen, wenn Plätze frei sind.

Aktuelle Sonderausstellung: #schreiben – Tinte oder Tablet?

Der Aufsatz in Deutsch, das Zettelchen unter der Schulbank, das geheime Tagebuch, die Notiz am Kühlschrank – es gibt viele Gelegenheiten, für die wir auch heute trotz Smartphone und Tablet noch zu Stift und Papier greifen. Die Sonderausstellung #schreiben – Tinte oder Tablet? nimmt das Schreibenlernen und die Schreibkultur in Geschichte und Gegenwart in den Blick und fragt danach, was sich mit dem digitalen Wandel für uns ändert. An vielen Mitmachstationen können Besucher ihre Lust aufs Schreiben neu wecken.

(Quelle: Schulmuseum Friedrichshafen)