Am 9. November startet in Tuttlingen die Gedenkwoche „#tuttlingengedenkt“. Schülerlesungen und ein Vortrag erinnern an die Geschichte der Jenischen und NS-Verbrechen.
Am 8. November führt ein Rundgang zu den Stolpersteinen in Tuttlingen. Die kostenlose Stadtführung erinnert an die Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus.
Die neue Sonderausstellung im Schulmuseum Friedrichshafen erzählt die Geschichte der in Auschwitz ermordeten Gabi Schwarz. Ab 23. September ist sie für Besucher zu sehen.
Vier Jugendliche aus Ravensburg reisen zum Eurolys Camp nach Italien und setzen sich mit Erinnerungskultur, Demokratie und Freundschaft auseinander. Die Begegnung findet rund um die Gedenkfeier auf dem Colle del Lys statt.
Am 27. Januar gedachten rund 150 Bürgerinnen und Bürger auf dem Fridolin-Endraß-Platz der Millionen unschuldiger Männer, Frauen und Kinder, die während des Zweiten Weltkriegs Opfer eines beispiellosen Völkermords wurden.
Mit Ansprachen und einer Kranzniederlegung am Denkmal der grauen Busse wurde am ZfP-Standort Weissenau der 691 Frauen, Männer und Minderjährigen gedacht, die als Patientinnen und Patienten der ehemaligen Heilanstalt Weissenau in den Jahren 1940 und 1941 in den Vernichtungsstätten Grafeneck und Hadamar ermordet wurden.
Wie jedes Jahr am 27. Januar erinnerte ein Gottesdienst in der Kirche St. Georg an die geistig und mehrfach behinderten Menschen aus Heggbach und Ingerkingen, die von den Nationalsozialisten nach Grafeneck deportiert und vergast wurden. Sie waren damals als „lebensunwert“ eingestuft worden.
In bewährter Tradition luden das ZfP Südwürttemberg und die Gemeinde Zwiefalten zur jährlichen Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus ein. Der Gedenktag wird seit 1996 anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz begangen. Seit vielen Jahren erinnert auch das ZfP mit einer Gedenkfeier an diesen Tag.
Ihre Lebensfäden wurden jäh durchtrennt, doch ihre Namen bleiben unvergessen: 501 Menschen aus Liebenau und Rosenharz wurden in den Jahren 1940/41 von den Nationalsozialisten ermordet. Die Stiftung Liebenau hat in einer zutiefst berührenden Gedenkfeier an die Opfer der sogenannten Euthanasie erinnert – an ihre Namen, Würde und Lebensgeschichte.
Mit einer Kranzniederlegung und einer anschließenden Theateraufführung erinnerte das ZfP Südwürttemberg am Standort Bad Schussenried an die Opfer des Nationalsozialismus.
Gemeinsam mit der Stadt Ravensburg lud das ZfP Südwürttemberg am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, in den Festsaal Weissenau ein.
Am Montag, den 27. Januar, laden das ZfP Südwürttemberg und die Gemeinde Zwiefalten zu einer Gedenkfeier anlässlich des Tags der Opfer des Nationalsozialismus ein.
Während einer Gedenkfeier enthüllte die Landeshauptstadt Bregenz am heutigen Freitag, 8. November, 28 „Stolpersteine“ im Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Sozial- und Gesundheitspolitik, allen voran der NS-„Euthanasie“.
Die Wanderausstellung „Krankenmorde“ der Gedenkstätte ist für wenige Wochen in der Alten Posthalterei Mengens zu sehen. Sie befasst sich mit dem Thema „Euthanasie“ (schöner Tod) an Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Störungen.
Seit 2006/2007 erinnern 27 Stolpersteine des Kunstprojekts von Gunter Demnig auch in Ravensburg an das Schicksal jüdischer Opfer des Nationalsozialismus. In der Wilhelm-Hauff-Straße 3 wurde jetzt ein Stolperstein für Paula Kahn angebracht.
„Psychiatrie und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten am Beispiel Zwiefalten“ heißt die kürzlich eröffnete Wanderausstellung vom Württembergischen Psychiatriemuseum und Forschungsbereich für Geschichte der Medizin am ZfP Südwürttemberg.
Klaus Friedrich beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Judenverfolgung während der NS-Zeit. Aus diesem Interesse heraus hat er die Buchreihe „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“ gesammelt – und nun dem Stadtarchiv Friedrichshafen gespendet.
Rund 60 Bürger gedachten auf dem sogenannten „Russischen Friedhof“ der hier bestatteten 614 Frauen, Männer und Kinder, die während des Nationalsozialismus als Zwangsarbeitende aus den Staaten der ehemaligen UdSSR nach Oberschwaben verschleppt wurden und hier den Tod fanden.
Zu Beginn des alljährlich in der Kirche St. Georg stattfindenden Gedenkgottesdienstes erinnerte Seelsorgerin Rita Schultheiß an die 193 geistig und mehrfach behinderten Menschen aus Heggbach und 72 Kinder aus Ingerkingen, die nach Grafeneck deportiert und vergast wurden.
Die grauen Busse sind zu einem Sinnbild für Massenmord geworden: Mehr als 500 Menschen mit Behinderungen oder Erkrankungen sind mit diesen Bussen in den Jahren 1940/41 aus Liebenau und Rosenharz abgeholt und in Grafeneck und Hadamar umgebracht worden. Seit vielen Jahren gedenkt die Stiftung Liebenau Ende Januar der Opfer dieser sogenannten Euthanasie. Jetzt bekommt die Erinnerungskultur eine neue Dimension: In verschiedenen Workshops befassen sich Menschen mit und ohne Behinderungen mit der Liebenauer Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus und hinterfragen das Unbegreifliche.
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