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Nationalsozialismus

Demokratie muss verteidigt werden

Kranzniederlegung am Denkmal der grauen Busse

Mit Ansprachen und einer Kranzniederlegung am Denkmal der grauen Busse wurde am ZfP-Standort Weissenau der 691 Frauen, Männer und Minderjährigen gedacht, die als Patientinnen und Patienten der ehemaligen Heilanstalt Weissenau in den Jahren 1940 und 1941 in den Vernichtungsstätten Grafeneck und Hadamar ermordet wurden.

Ravensburg

Einstehen für das Leben

Gedenkgottesdienst für die Opfer der NS-Euthanasie

Wie jedes Jahr am 27. Januar erinnerte ein Gottesdienst in der Kirche St. Georg an die geistig und mehrfach behinderten Menschen aus Heggbach und Ingerkingen, die von den Nationalsozialisten nach Grafeneck deportiert und vergast wurden. Sie waren damals als „lebensunwert“ eingestuft worden.

Biberach

Von Namen und Schicksalen

Die Stiftung Liebenau erinnert an 501 Opfer der „Euthanasie“ und an einige Lebensgeschichten

Ihre Lebensfäden wurden jäh durchtrennt, doch ihre Namen bleiben unvergessen: 501 Menschen aus Liebenau und Rosenharz wurden in den Jahren 1940/41 von den Nationalsozialisten ermordet. Die Stiftung Liebenau hat in einer zutiefst berührenden Gedenkfeier an die Opfer der sogenannten Euthanasie erinnert – an ihre Namen, Würde und Lebensgeschichte.

Meckenbeuren

Bewegende Ausstellungseröffnung in Mengen

Die Wanderausstellung „Krankenmorde“ der Gedenkstätte ist für wenige Wochen in der Alten Posthalterei Mengens zu sehen. Sie befasst sich mit dem Thema „Euthanasie“ (schöner Tod) an Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Störungen.

Sigmaringen

Paten für Stolpersteine gesucht

Stolperstein für jüdische Mitbürgerin Paula Kahn eingeweiht

Seit 2006/2007 erinnern 27 Stolpersteine des Kunstprojekts von Gunter Demnig auch in Ravensburg an das Schicksal jüdischer Opfer des Nationalsozialismus. In der Wilhelm-Hauff-Straße 3 wurde jetzt ein Stolperstein für Paula Kahn angebracht.

Ravensburg

Kranzniederlegung in Biberach

Gedenken an verstorbene Zwangsarbeiter

Rund 60 Bürger gedachten auf dem sogenannten „Russischen Friedhof“ der hier bestatteten 614 Frauen, Männer und Kinder, die während des Nationalsozialismus als Zwangsarbeitende aus den Staaten der ehemaligen UdSSR nach Oberschwaben verschleppt wurden und hier den Tod fanden.

Biberach

„Kein Leben ist unwert“

Gedenkgottesdienst in Heggbach erinnert an die Opfer der NS-Euthanasie

Zu Beginn des alljährlich in der Kirche St. Georg stattfindenden Gedenkgottesdienstes erinnerte Seelsorgerin Rita Schultheiß an die 193 geistig und mehrfach behinderten Menschen aus Heggbach und 72 Kinder aus Ingerkingen, die nach Grafeneck deportiert und vergast wurden.

Biberach

Inklusive Workshops zur „Euthanasie“: Das Unbegreifliche hinterfragen

Die grauen Busse sind zu einem Sinnbild für Massenmord geworden: Mehr als 500 Menschen mit Behinderungen oder Erkrankungen sind mit diesen Bussen in den Jahren 1940/41 aus Liebenau und Rosenharz abgeholt und in Grafeneck und Hadamar umgebracht worden. Seit vielen Jahren gedenkt die Stiftung Liebenau Ende Januar der Opfer dieser sogenannten Euthanasie. Jetzt bekommt die Erinnerungskultur eine neue Dimension: In verschiedenen Workshops befassen sich Menschen mit und ohne Behinderungen mit der Liebenauer Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus und hinterfragen das Unbegreifliche.

Meckenbeuren

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