Insekten, Vögel und Ackerboden Bodnegger Gewerbebetriebe fördern Kofelder Wildpflanzenacker

Bodnegger Gewerbebetriebe fördern Kofelder Wildpflanzenacker
Freuen sich über die Artenvielfalt auf dem Acker: v.l. Oliver Kühn / bellisaa HAAS GmbH, Klaus Sterk / STERK gruppe, Hans-Peter Blum / HAS Technologie GmbH. (Bild: Katharina Stohr)
WOCHENBLATT
Redaktion

Bereits zum zweiten Mal blüht der Kofelder Wildpflanzenacker in voller Pracht. Insekten, Vögel und verschiedene Wildtiere finden dort auf fünf Hektar Nahrung und Unterschlupf.

Um diese Artenvielfalt und den Anbau zu fördern, haben sich im vergangenen Jahr drei Bodnegger Gewerbebetriebe zusammengetan. Jüngst haben sich deren Chefs auf dem Acker getroffen und die Blüten des sogenannten zweiten Standjahres bestaunt.

„Das Saatgut besteht aus ein- und mehrjährigen heimischen Pflanzen“, sagt der landwirtschaftliche Betreiber Klaus Sterk, der zugleich Geschäftsführer der STERKgruppe ist. Gesät wurde lediglich im ersten Jahr.

Seither treiben die rund 25 verschiedenen Pflanzenarten selbständig und zeitversetzt aus. Dominierten im
vergangenen Jahr etwa Sonnenblumen, Futtermalven und Buchweizen, sind es in diesem Jahr die Färberkamille, der Rainfarn, die Wilde Möhre und der Natternkopf.

„Angelegt ist der Anbau auf insgesamt fünf Jahre, in dieser Zeit wird der Acker nicht gepflügt“, sagt Sterk. Dadurch könne sich wertvoller Humus im Boden aufbauen, was wiederum ein nachhaltiger und ökologischer Pluspunkt sei.

„Wir finden es einfach super, der Natur durch den Wildpflanzenacker hier vor Ort Raum zu geben“, sagt Oliver Kühn, Geschäftsführer der bellissa HAAS GmbH, dessen Unternehmen innovative Produkte rund um die Gartengestaltung und den Baustoffbereich herstellt.

Für Geschäftsführer Hans-Peter Blum von HAS Technologie sind Umweltschutz und nachhaltiges Handeln mehr als eine gesetzliche Pflicht: „Wir entwickeln komplexe Steuerungssysteme und sind international tätig – mit dem Wildpflanzenacker können wir unsere Werte vor Ort umsetzen.“

Wildpflanzen können als ökologische und ökonomische Alternative zum Energie-Mais angebaut werden. „Rundum gelungenes Projekt“, sind sich die drei Geschäftsführer einig und freuen sich schon auf das Summen, Brummen und Zwitschern im kommenden Jahr.

(Pressemitteilung: STERK Abbundzentrum GmbH)