Eichen, Linden, Ulmen: Im Seewald werden 1.100 Bäume gepflanzt

Eichen, Linden, Ulmen: Im Seewald werden 1.100 Bäume gepflanzt
Freuen sich über viele neu gepflanzte Bäume (v.li.): Revierleiterin Karin Beer, Erster Bürgermeister Fabian Müller sowie Jürgen Balzer von der Sparda-Bank Friedrichshafen. (Bild: SDW)
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Redaktion

Friedrichshafen (wb/dab) – Die Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank Baden-Württemberg lässt mit Unterstützung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW) tausende Bäume in Baden-Württemberg pflanzen. Seit 2018 waren es fast 60.000 Bäume, in diesem Jahr kommen weitere 40.000 Setzlinge hinzu – auch im Häfler Seewald.

Am gestrigen Dienstag wurde die Pflanzung von 700 Stieleichen, 300 Flatterulmen und 100 Winterlinden im „Seewald“ bei St. Georgen vollendet. Friedrichshafens Erster Bürgermeister Fabian Müller brachte gemeinsam mit Jürgen Balzer, Leiter der Sparda-Bank Baden-Württemberg Filiale Friedrichshafen, und der stellvertretenden SDW Landesgeschäftsführerin Miriam Elliger das Spenderschild am „Sparda-Kunden-Wald“ an.

„Wollen Verantwortung übernehmen“

„Ich finde das eine ganz hervorragende Sache, so hat man als Gewinnsparer gleich mehrfach was davon: die Aussicht auf einen Gewinn, eine Sparanlage und die Gewissheit, etwas Gutes für die Zukunft getan zu haben“, sagte Elliger. Auch Jürgen Balzer ist begeistert von der Aktion: „Als Genossenschaftsbank wollen wir in der Region Verantwortung übernehmen, dabei liegt uns das Thema Nachhaltigkeit besonders am Herzen“, betont Balzer. „Für uns ist die Pflanzung von doppelter Sinnhaftigkeit: Wir kommen unserem Stiftungsauftrag nach, in Gemeinwohl zu investieren und leisten gleichzeitig einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz.“

Schäden durch Stürme und Käfer

Fabian Müller zeigt sich ebenfalls angetan von dem Projekt: „Der fortschreitende Klimawandel verursacht im Stadtwald große Schäden. Vor allem Stürme und Borkenkäfer haben in den letzten Jahren große Lichtungen in den Wald gerissen. Die Ausgaben für die Begründung und Pflege der notwendigen Wiederaufpflanzungen können durch die Einnahmen aus dem Holzverkauf allein nicht mehr gedeckt werden. Daher sind Spenden sehr willkommen, um die Funktion des Stadtwaldes für Naturschutz und Naherholung auch unter erschwerten Rahmenbedingungen aufrecht zu erhalten und zu verbessern.“

In 2021 ist die Pflanzung von weiteren 38.900 Bäumen in Baden- Württemberg geplant und zum Teil schon vollzogen. Dabei wurde das Finanzinstitut von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) unterstützt. Weitere Waldstücke, die einen „Sparda-Wald“ bekommen, sind im Kreis Heidenheim und in den Kreisen Heilbronn, Neckar – Odenwald, Esslingen und Enzkreis. 

(Pressemitteilung: SDW)