Weniger tödliche Unfälle am Bodensee: mehr Seenotrettungen

Weniger tödliche Unfälle am Bodensee: mehr Seenotrettungen
Symbolbild (Bild: pixabay)
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Redaktion

Friedrichshafen (dpa) – Die Zahl der tödlichen Unfälle auf dem Bodensee ist im vergangenen Jahr gesunken. 13 Menschen verloren 2020 auf dem Bodensee oder auf dem Hochrhein ihr Leben – neun davon bei Badeunfällen, wie die See- und Wasserschutzpolizeien am Freitag in Friedrichshafen mitteilten. Im Jahr zuvor verzeichneten die Beamten 17 Todesfälle.

Die Zahl der Unfälle ging insgesamt zurück: 163 Schiffs-, Bade- und Tauchunfälle registrierten die Einsatzkräfte, das waren 35 weniger als im Jahr 2019. 35 Männer und Frauen wurden dabei verletzt. Der Schaden aller Unfälle belief sich auf mehr als 707 000 Euro – der überwiegende Teil entfiel demnach auf Schiffsunglücke.

Die Zahl der Seenotrettungen stieg um 40 auf 472 an. Mit 244 mussten auch etwas mehr Boote geborgen werden. Den Anstieg führen die Rettungskräfte darauf zurück, dass mehr Menschen im Corona-Jahr Urlaub im Inland machten und damit auch zeitweise mehr am Bodensee los war.