Zu einem tragischen Skiunfall kam es am Sonntag im Skigebiet „Zillertal Arena“. Ein 35-jährige Polin stürzte rund zehn Meter in die Tiefe und starb noch vor Ort.
Immer wieder verlieren Menschen auf der Piste ihr Leben. Schuld sind oft vereiste und steile Pisten, Kunstschnee und das Überschätzen der eigenen Kräfte.
Dramatische Szenen ereigneten sich am 13. Januar zur Mittagszeit in Tirol (Gemeinde Rohrberg) – mitten im Skigebiet. Eine Frau aus Polen verlor laut Polizeibericht aus bisher unbekannter Ursache in einem Steilhang die Kontrolle über ihre Skier.
Skifahrerin überschlug sich
In einer scharfen Linkskurve fuhr sie über den Pistenrand hinaus und stürzte rund 10 Meter in steiles Waldgelände ab. Sie überschlug sich und blieb schwer verletzt zwischen Wurzeln und Steinen im Schnee liegen. Sofortige Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer, die Pistenrettung und das Team des Notarzthubschraubers blieben ohne Erfolg.
Die 35-jährige Skifahrerin starb noch an der Unfallstelle. Eine Obduktion des Unfallopfers wurde angeordnet.
Die Gefahr der Pistenrandunfälle
Der Standard schreibt am 3. Januar: Seit dem 1. November sind laut den Zahlen des Kuratoriums für Alpine Sicherheit (ÖKAS) in Österreichs Skigebieten bereits 13 Personen ums Leben gekommen, elf davon allein in Tirol. Viele verloren ihr Leben bei sogenannten Pistenrandunfällen.
(Quelle: LPD Tirol)