Stunde der Wintervögel 2024: Gemeinsam schauen und zählen

Vögel beobachten und zählen macht gerade mit Kindern viel Spaß.
Vögel beobachten und zählen macht gerade mit Kindern viel Spaß. (Bild: Britta Pedersen)

Vom 5. bis 7. Januar 2024 veranstaltet der NABU wieder die bundesweite „Stunde der Wintervögel“. Besonders Wintergäste, die aus kälteren Regionen nach Deutschland kommen, stehen im Fokus der wissenschaftlichen Mitmachaktion.

Es ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands. 2023 beteiligten sich mehr als 99.000 Vogelfreunde bundesweit, in Baden-Württemberg machten mehr als 9.200 Menschen mit. Die Langzeitstudie liefert wertvolle Informationen für den Schutz der Artenvielfalt.

NABU-Vogelwelt-App macht „vogelschlau“

Es kann spannend sein und ganze Familien sind beschäftigt: Eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. „Mit der Aktion wollen wir Bestandstrends häufiger Arten des Siedlungsraums wie Amsel, Meise, Rotkehlchen und Spatz ermitteln. Alle Menschen im Südwesten können dabei helfen.

Es ist ein tolles Erlebnis für Klein und Groß, und mit jedem Mal wächst die Artenkenntnis. Wer nicht ganz vogelfest ist, kann am Dreikönigs-Wochenende gemeinsam mit dem NABU zählen oder sich vorher mit dem NABU-Vogeltrainer, Lernvideos oder der NABU-Vogelwelt-App vogelschlau machen“, sagt NABU-Vogelexperte Stefan Bosch.

Vögel beobachten und zählen macht gerade mit Kindern viel Spaß.
Vögel beobachten und zählen macht gerade mit Kindern viel Spaß. (Bild: NABU/Frank Derer)

Bis zum 15. Januar anmelden

Der NABU hofft, auch Erkenntnisse über Wintergäste zu gewinnen, die aus kälteren Regionen zu uns in den Süden kommen. Darunter sind Erlenzeisige, Bergfinken und Seidenschwänze. Zudem soll geschaut werden, inwieweit sich das Zugverhalten ändert, ob beispielsweise immer mehr „klassische Zugvögel“ auch im Winter bei uns bleiben.

Meldeschluss für die „Stunde der Wintervögel“ ist der 15. Januar 2024. Weitere Informationen finden Sie unter www.stundederwintervoegel.de.

(Quelle: NABU)