Pelz- und Goldankauf: Vorsicht vor reisenden Gaunern

Pelz- und Goldankauf: Vorsicht vor reisenden Gaunern
Wir schätzen ihre Antiquitäten & Co.: Vorsicht vor reisenden Tätern. (Bild: Kwangmoozaa/ iStock / Getty Images Plus)
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Viele Menschen haben Schätze und Erbstücke im Keller, von denen keiner den Wert so genau weiß. Wie praktisch ist es da, wenn angebliche Fachmänner Antiquitäten, Pelze und Schmuck kostenlos und unverbindlich schätzen. Die Polizei mahnt zur Vorsicht!

Wer kennt nicht Anzeigen wie „Bares für Wahres – wir schätzen kostenlos“ in Anzeigen und Flugblättern? Die Polizei mahnt aus aktuellem Anlass jedoch zur Vorsicht. Oftmals stecken hinter den Annoncen unseriöse Händler.

Ende November waren solche fahrenden Kaufleute in einem Hotel bei Würzburg zu Gange. Ihre Masche kann sich überall wiederholen.

Wie gehen die Täter vor?

Die Betrüger geben sich als vermeintlich seriöse Händler aus und treten mit Besitzern von Pelzen und Schmuck in Kontakt. Sie nutzen dabei oft Annoncen in lokalen Tageszeitungen. Nach einer oberflächlichen Begutachtung gibt der Händler ein scheinbar hohes Angebot für die Gegenstände ab. In Wahrheit liegt der angebotene Preis allerdings weit unter dem wahren Wert der Gegenstände. Die Täter locken mit einer sofortigen Bargeldauszahlung.

Tipp der Polizei: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und wenn Ihnen die Situation unseriös erscheint, rufen sie im Verdachtsfall die 110.

(Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken)