Zwischen Rückschlag und Triumph „Sportler des Jahres“: So läuft Schulers Segelsaison

„Sportler des Jahres“: So läuft Schulers Segelsaison
Nick Schuler kämpft sich in der WASZP-Klasse zurück ins Spitzenfeld und bereitet sich auf die Saisonhöhepunkte 2025 vor. (Bild: Martina Orsini| We Are Foiling Media)
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Nick Schuler aus Überlingen segelt 2025 eine Saison voller Erfolge und Rückschläge. Der „Sportler des Jahres“ zeigt dabei großen Kampfgeist und arbeitet konsequent an seiner Entwicklung.

Mit GC-Solution als Hauptsponsor startete Nick Schuler ambitioniert in die Saison 2025. Viele Ziele konnte der SMCÜ-Segler bereits erreichen, dennoch gab es neben Erfolgen auch Rückschläge – Zeit für eine Zwischenbilanz.

Zuerst ein Rückschlag, dann im Aufwind

Das Segeljahr begann für Schuler mit einem Dämpfer: Beim Eurocup im italienischen Imperia verhinderte ein gerissenes Segel die Teilnahme am ersten Wettfahrttag. Mit Platz 35 blieb er klar unter seinen Erwartungen.

Doch schon beim nächsten Eurocup in Genf zeigte er seine Klasse: Trotz schwieriger Windbedingungen segelte er auf Rang acht. Bei den international German Open in Glücksburg erreichte er Platz sieben und beim Eurocup im niederländischen Muiden mit Platz fünf sogar seine bis dahin beste Saisonleistung.

Dieser Aufwärtstrend wurde durch eine Sprunggelenksverletzung bei der Foiling Week in Malcesine und durch ein anspruchsvolles Starterfeld bei den World Games in Südengland gebremst. Dennoch konnte Schuler dort profitieren: Er schloss sich der Trainingsgruppe von Drylaps unter der Leitung des italienischen Top-Trainers Simone Malagugini an, in der internationale Spitzen-Segler trainieren.

Aktuell rangiert Schuler auf Platz 27 der Weltrangliste. „Die Leistungsdichte an der Spitze ist unglaublich hoch“, sagt er. Die Saison habe ihm gezeigt, dass er mit den Besten mithalten kann, aber noch mehr Konstanz benötigt.

Mit Zuversicht ins Saisonfinale

Drei wichtige Wettkämpfe stehen noch an: im Oktober die italienische Meisterschaft auf Sardinien, der Eurocup in La Grande Motte sowie im Dezember das Eurocup-Finale in Barcelona. Dort will Schuler vor allem an seiner Beständigkeit arbeiten, um sich für die großen Ziele 2026 vorzubereiten.

Nach Barcelona wird sein Boot nach Pensacola (USA) verschifft, wo im März die World Games stattfinden – möglicherweise die ersten offiziellen Weltmeisterschaften der WASZP-Klasse, falls diese vom Weltseglerverband anerkannt wird.

Schon jetzt bereitet sich Schuler intensiv auf die Herausforderung vor: Neben mindestens 120 Trainingstagen auf dem Wasser absolviert er ein straffes Fitnessprogramm an Land. „Ich habe einen spannenden Saisonverlauf hinter mir, in dem zwar nicht alles nach Plan lief, aber ich bin zuversichtlich und möchte mein ursprüngliches Ziel, nämlich am internationalen Geschehen dran zu bleiben, auch erreichen“, so Schuler.

(Quelle: Ivi Perkovic | Team:orange)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.