Die WYC-Südseeperlen segeln beim Helga-Cup auf Rang drei

Die WYC-Südseeperlen segeln beim Helga-Cup auf Rang drei
Das neue Team der WYC-Südseeperlen segelte beim Helga-Cup auf Rang drei, von lins Lena Deike, Ida Bachschmid, Ellen Bauer und Rosanna Schnetz. (Bild: Wir sind Wir Inclusion in Sailing)

WOCHENBLATT

Großer Erfolg für das neue Team der WYC-Südseeperlen: Lena Deike, Ida Bachschmid, Ellen Bauer und Rosanna Schnetz sind beim Helga-Cup in Hamburg, der größten Frauenregatta der Welt, auf Rang drei gesegelt. Nach sechs gesegelten Wettfahrten war das Quartett auf Platz fünf und damit für das Finale qualifiziert. Dort kamen sie nach einem perfekten Manöver kurz vor der Ziellinie noch auf Rang zwei – und verbesserten sich so insgesamt auf Rang drei.

Mit reichlich Wind segelten die 62 Frauen-Teams – dazu noch einmal elf Teams im Rahmen einer Inklusionsregatta – auf der Hamburger Alster über die Regattabahn. Wie im Liga-Format starteten immer sechs Boote in einem Lauf, dann wurde gewechselt. Mit einem ersten und einem zweiten Platz gelang den Südseeperlen ein hervorragender Einstieg am Freitag. Denn für Steuerfrau Lena Deike und Taktikerin Ida Bachschmid war es die erste Regatta auf den J70-Kielbooten im Liga-Format.

„Das Segeln bei so viel Wind hatten wir gar nicht geübt. Beim Training auf dem Bodensee war immer nur wenig Wind“, ist Vorschiffsfrau Ellen Bauer selbst überrascht, dass es so gut losging. Zusammen mit Rosanna Schnetz waren die beiden die Routiniers an Bord, ergänzten sich optimal mit „den beiden Jungspunden hinten“. Bei meist drei bis vier Windstärken waren die Südseeperlen auch an den beiden folgenden Tagen immer vorne mit dabei. Sechs Wettfahrten konnten sie segeln, lagen dann auf Rang fünf.

Das Finale des Helga-Cups unterscheidet sich von gewöhnlichen Liga-Wettfahrten. Denn der letzte, zusätzliche Bahnschenkel geht noch einmal direkt zur Ziellinie vor dem Hafen des gastgebenden Norddeutschen Regatta-Vereins. Dazu muss der Gennaker, das große Vorwind-Segel, einmal auf der anderen Seite als gewöhnlich gesetzt werden. Dieses Wechsel-Manöver hatte das Quartett vorher durchgesprochen, geplant und auch einmal geübt.

„Das hat dann auch geklappt“, freut sich Ellen Bauer, dass mit der Rundung der letzten Boje der Gennaker wie antizipiert auch schnell gesetzt werden konnte. So wurden noch zwei Boote überholt und freudestrahlend überquerten die Südseeperlen unter dem Applaus der Zuschauer auf dem NRV-Steg die Ziellinie. Somit hatten sie wie zwei andere Teams sieben Punkte – und kamen dank des zweiten Platzes im Finale auf Rang drei in der Gesamtwertung. Den Sieg holten sich die Lokalmatadorinnen vom NRV-Women-Team.

(Vereinsmitteilung: Württembergischer Yacht-Club e.V.)