ZF Race Engineering wird 25 Jahre alt 

Markus Neugebauer und Sascha Ricanek mit der IHK-Urkunde.
Markus Neugebauer und Sascha Ricanek mit der IHK-Urkunde. (Bild: ZF)

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Im Juli 2023 hat ZF Race Engineering seinen 25. Geburtstag gefeiert. Die ZF Race Engineering GmbH wurde im Juli 1998 gegründet und begann Ihre Reise in die Spitze des weltweiten Motorsports.

Die Verschmelzung von Technologien und Fachwissen, die auf mehr als 125 Jahren Motorsportgeschichte basiert, hat die Entwicklung zu einem vielfältigen Unternehmen unterstützt, welches die Motorsportindustrie und weitere Segmente mit Produkten und Dienstleistungen unterstützt.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden unter Anderem fünf aufeinanderfolgende Formel-1-WM-Titel mit Unterstützung von ZF-Produkten gewonnen.  Auch in der DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) hat sich ZF einen Namen gemacht, indem das Know-how aus der Renntechnik in den Bereich der Serienfahrzeuge übertragen werden konnte.

Die aktuelle Generation der legendären 911 GT3 und GT3 RS werden mit der neuesten Generation der ZF CDCivo-Ventile in entsprechenden Federbeinen beliefert.  Ob Clubsportler, Le-Mans-Sieger, DTM-Champions, Formel-1-Rennfahrer oder Rallye-Weltmeister – national und weltweit vertrauen die besten Rennfahrer der Welt auf hochkarätige Technik von ZF, wenn es um elektrische und konventionelle Antriebs- und Fahrwerkprodukte geht. 

In den letzten 25 Jahren hat ZF Races Engineering viele Erfolge gefeiert, darunter auch die anhaltenden Erfolge von Christian Engelhart als ZF-Markenbotschafter.
In den letzten 25 Jahren hat ZF Races Engineering viele Erfolge gefeiert, darunter auch die anhaltenden Erfolge von Christian Engelhart als ZF-Markenbotschafter. (Bild: ZF)

2003 erfolgte die Umfirmierung in ZF Sachs Race Engineering und die Integration der Marke Sachs in das Portfolio, um den bereits etablierten High-Performance-Fokus zu stärken.  Um das Ziel der verstärkten Vermarktung aller ZF-Technologien zu unterstützen, wurde der Name Sachs im Juli 2012 durch ZF Race Engineering ersetzt.

Der Name ZF Race Engineering wurde gewählt, um die Fokussierung des Unternehmens auf alle Elemente des technischen Know-hows in den Märkten für Motorsport und Sonderserien zu verdeutlichen.  ZF-Komponenten und -Systeme tragen unter Anderem zu vielen Erfolgen in der Formel 1, der Formel E und Race Trucks bei.  

Mit dem jahrzehntelangen Engagement in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) hat ZF Race Engineering seine Stärke im Fahrwerksmarkt unter Beweis gestellt.  Insbesondere die Partnerschaft mit Volkswagen Motorsport hat die in den vergangenen Jahrzehnten erworbene Ingenieurskompetenz im Hochleistungs-Motorsport eindrucksvoll belegt und zu vier aufeinanderfolgenden Fahrer- und Herstellermeisterschaften in der WRC geführt.

Der neueste Partner von ZF Race Engineering, Kristofferson Motorsport, profitiert vom Wissen und der Erfahrung, die ZF Race Engineering in den vergangenen Jahren in der WRC gesammelt hat, und setzt auf die FIA WRC World Champion Federbeine, die im Werk in Schweinfurt entwickelt und produziert werden.  Der Einrohrdämpfer ist in die Aluminium-McPherson-Federbeine an allen vier Rädern integriert und übernimmt nicht nur die Dämpfung der Schwingungen, sondern auch die Steuerung der Räder.

Bei der Konstruktion des Dämpfers hat ZF einen Federweg von 300 Millimetern berücksichtigt. Auch im Volkswagen Polo WRC kam die Technik der Weltmeisterschaftsdämpfer zum Einsatz.  Gebaut für extreme Belastungen, sorgen die Rallye-Dämpfer für eine hervorragende Federung bei Staub, Schotter, Schlamm, Schnee beim Fahren, Driften und Gleiten.

Neben den Erfolgen in der WRC kann ZF Race Engineering auf eine Vielzahl von Erfolgen in der FIA World Endurance Championship (WEC), den 24 Stunden von Le Mans, der DTM, dem Porsche Supercup, den 24 Stunden vom Nürburgring und dem Porsche Carrera Cup verweisen. Die Technologie von ZF Race Engineering gibt den Fahrern die Freiheit, ihre Fahrzeuge mit überlegener Stoßdämpfer-Performance an die Grenzen zu bringen.

Sascha Ricanek, Geschäftsführer von ZF Race Engineering, kommentiert ddas Jubiläum: „Mit 25 Jahren ZF Race Engineering feiern wir einen großen Meilenstein. Mehr als 125 Jahre ZF-Motorsportkompetenz wurden 1998 in unserem Unternehmen gebündelt, um einen Full-Service-Anbieter für Kunden mit speziellen Anforderungen im Motorsport zu schaffen. Dafür gebührt unseren Mitarbeitern und dem Standort Schweinfurt ein herzlicher Dank. Ich freue mich auf die kommenden Jahre und bin überzeugt, dass wir als Race auch in Zukunft eine wichtige Rolle im nationalen und internationalen Rennsport auf der ganzen Welt spielen werden.“

In Zukunft wird das Unternehmen seine Reichweite weiter ausbauen und in Märkte vordringen, die neue Möglichkeiten und spannende technologische Innovationen bieten. ZF Race Engineering wandelt sich von einem reinen Motorsport-Portfolio und folgt dem ZF-Weg in die nächste Generation der Mobilität. Die Technologie und das Wissen, das das Unternehmen im Motorsport für Hochleistungs-Straßenfahrzeuge und Hypercars erworben hat, bietet ZF Race Engineering in speziellen Serien ein breites Spektrum an neuen Kunden und Geschäftspotenzial.

Der nächste Schritt besteht in der Bündelung aller Motorrad-Aktivitäten bei ZF im Systemhaus Motorrad. Mit der Übernahme des Entwicklungsprojekts „ZF Space Cube“ aus der ZF-Innovationsfabrik wird zudem ein neues Markt- und Kundensegment für den Simulations- und Spielemarkt erschlossen.  

ZF-Expertise und technisches Know-how mit bewährter Steer-by-Wire-Technologie bereit für den Rennsimulator-Markt.
ZF-Expertise und technisches Know-how mit bewährter Steer-by-Wire-Technologie bereit für den Rennsimulator-Markt. (Bild: ZF)

Die Anpassungsfähigkeit dieses innovativen Produkts, das ursprünglich als „Steer-by-Wire Unit“ für den Automobilbereich entwickelt wurde, zeigt, dass es in der E-Sport-Branche für viele Zwecke eingesetzt werden kann und sein Potenzial für eine präzise Steuerung und ein ultimativ realistisches Lenkerlebnis unter Beweis stellt. ZF Race Engineering entwickelt ZF-Produkte weiter und treibt sie an die Leistungsgrenze. Auf die nächsten 25 Jahre und darüber hinaus. Das Beste für die Besten!

(Pressemitteilung: ZF)