Konzept nimmt Formen an Experten aus allen Bereichen diskutieren über Verbesserungen der Mobilität

Hinter den Kulissen ist einiges passiert, seit sich die Experten aus Wirtschaft, Vereinen, Schule, Landratsamt, Verwaltung und Gemeinderat getroffen haben.
Hinter den Kulissen ist einiges passiert, seit sich die Experten aus Wirtschaft, Vereinen, Schule, Landratsamt, Verwaltung und Gemeinderat getroffen haben. (Bild: Stadt Mengen)

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Die Stadtverwaltung arbeitet seit Monaten mit der Bernard-Gruppe an einem Nahmobilitätskonzept für Mengen. Im Fokus stehen Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr, den öffentlichen Personennahverkehr sowie die Parkraumbewirtschaftung.

Hinter den Kulissen ist einiges passiert, seit sich die Experten aus Wirtschaft, Vereinen, Schule, Landratsamt, Verwaltung und Gemeinderat getroffen haben. Gemeinsam geben sie Anregungen, um die Nahmobilität in Mengen und den Teilorten zu verbessern. Unterstützung erhalten sie dabei von den Profis der Bernard-Gruppe. Hauptverantwortliche für das Projekt ist die Nachhaltigkeitsbeauftragte der Stadt Mengen, Tanja Japs. Ihr Ziel ist es, eine ausgewogenere Möglichkeit für den Verkehr innerhalb der Stadt und den Teilorten zu schaffen. Darunter zählt vor allem die Förderung des Fuß- und Radverkehrs.

Neben ersten Diskussionen im Juli, folgte eine Onlinebefragung, die mittlerweile ausgewertet ist. Die Ergebnisse zeigen, dass die Meinungen der Experten und die der Bevölkerung größtenteils übereinstimmen. So wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger eine bessere Radanbindung in die Nachbarorte, mehr ÖPNV-Angebote und Barrierefreiheit. Überprüft wurde aber auch, wie gut eine Regio-Busverbindung von Mengen über Ostrach nach Friedrichshafen angenommen werden würde. Die Zahlen zeigen, dass großes Interesse besteht und die Mindestfahrgastzahlen von 1.000 – 3.000 pro Tag wohl erreicht werden würden. Dasselbe gilt für eine direkte Busverbindung von Mengen nach Pfullendorf.

Vor Kurzem gab es zudem eine Analyse des ruhenden Verkehrs, hier wurde untersucht, ob die Parkmöglichkeiten in der Innenstadt ausreichend sind. Die Zahlen der Auswertung sprechen klar dafür, dass sowohl die Anzahl der Parkplätze ausreichend ist als auch die Parkraumbewirtschaftung mit der Kurzzeitparkzone in der Innenstadt gut funktioniert.

Nun trafen sich die Experten erneut im Sitzungssaal des Rathauses, um über die Vorschläge der Bernard-Gruppe zu sprechen, nochmals zu prüfen, wo Gefahrenstellen sind und wie diese für alle Beteiligten, ob mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Rollator oder Kinderwagen oder mit dem Auto, beseitigt werden können.

Im nächsten Schritt steht dann die Abstimmung verschiedener Vorschläge an, die bereits im Januar erfolgen soll. Dann werden auch alle Teilergebnisse aus den Diskussionen zusammengefasst und der Öffentlichkeit vorgestellt.

(Pressemitteilung: Stadt Mengen)