Jubiläum TWS blickt auf 25 Jahre erfolgreiche Entwicklung zurück

TWS blickt auf 25 Jahre erfolgreiche Entwicklung zurück
Die Geschäftsführer der TWS (v.l.n.r.): Helmut Hertle und Dr. Andreas Thiel-Böhm haben die Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren maßgeblich begleitet. (Bild: TWS)
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Die TWS feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Das Unternehmen versorgt die Region heute mit Energie und Wasser und investiert in die Infrastruktur von morgen.

Die Technischen Werke Schussental (TWS) feiern ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Gründung des Unternehmens war das Ergebnis einer gemeinsamen Vision der Städte Ravensburg und Weingarten. Energieversorgung sollte nicht nur zuverlässig, sondern auch zukunftsfähig, nachhaltig und regional verankert sein. Ein Vierteljahrhundert nach dem Zusammenschluss der Stadtwerke Ravensburg und Weingarten versorgt die TWS die Menschen und Kommunen in Oberschwaben mit Energie und Wasser und entwickelt neue Lösungen für Wärme, Mobilität und Dienstleistungen.

Mehr als 300 Mitarbeitende sorgen täglich für die Versorgung der Region. Gleichzeitig treibt das Unternehmen den Ausbau nachhaltiger Energielösungen voran. „Von Anfang an war es uns wichtig, Ökologie und Ökonomie zusammenzubringen und die Energie- und Wasserversorgung langfristig für die Bürgerinnen und Bürger zu gestalten“, sagt Dr. Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer der TWS. „Als kommunal verwurzeltes Unternehmen gehört es für uns aber auch dazu, das ehrenamtliche Engagement zu fördern. Deshalb haben wir in den letzten 25 Jahren zahlreiche Vereine, Kultur-, Sozial- und Umweltprojekte unterstützt.“

Andreas Thiel-Böhm leitet die Geschäfte der TWS seit ihrer Gründung. Ende Juli 2026 wird er in den Ruhestand gehen. Seine Nachfolge übernimmt Tobias Koller.

Frühe Weichenstellungen für die Zukunft

Der Start der TWS im Jahr 2001 fiel in eine Phase großer Veränderungen im Energiemarkt. Mit der Liberalisierung konnten Kundinnen und Kunden ihre Strom- und Gasanbieter frei wählen. Neue Wettbewerber erhöhten den Druck auf kommunale Versorger. Produktentwicklung, Vertrieb, Kundenservice und Marketing gewannen an Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund richtete sich das Unternehmen organisatorisch und strategisch neu aus, um Versorgung und Netzinfrastruktur langfristig weiterzuentwickeln. Im Jahr 2007 entstand mit der TWS Netz eine eigene Netzgesellschaft als Tochterunternehmen. Sie verantwortet den Betrieb der Strom-, Gas-, Wärme- und Wassernetze in der Region.

Ausbau erneuerbarer Energien

Bereits 2008 stieg die TWS in den Stromvertrieb ein und bietet seitdem ausschließlich Ökostrom an. „Damals war Ökostrom noch ein Randthema für engagierte Idealisten. Doch der Schritt war richtungsweisend“, resümiert Andreas Thiel-Böhm.

In den folgenden Jahren kamen eigene Windkraft- und Freiflächen-Photovoltaikprojekte hinzu. Bis heute baut die TWS ihre erneuerbare Stromerzeugung kontinuierlich aus. Ziel ist es, mehr Energie regional zu erzeugen, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und Haushalte sowie Industrie bei der Reduzierung ihrer CO₂-Emissionen zu unterstützen.

Seit 2013 setzt das Unternehmen zudem auf Bürgerbeteiligungen über Genussrechte. Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich damit an der Finanzierung erneuerbarer Energieanlagen und von Wärmenetzen und profitieren zugleich vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

„Der offene Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern war für uns immer zentral. Wer die Energieversorgung vor Ort weiterentwickelt, muss Erwartungen und Bedenken ernst nehmen, Beteiligung ermöglichen und zeigen, welchen Nutzen die Menschen in der Region davon haben“, sagt Helmut Hertle, Geschäftsführer der TWS Netz.

Investitionen in Netze und Versorgung

Parallel zum Ausbau der erneuerbaren Energien hat die TWS ihre Strom-, Wasser- und Wärmenetze kontinuierlich weiterentwickelt. Der zunehmende Einsatz von Wärmepumpen, Elektromobilität und erneuerbaren Energien stellt neue Anforderungen an die Infrastruktur. Gleichzeitig muss sich die Wasserversorgung auf klimabedingte Belastungen einstellen.

„Die Anforderungen an Versorgungsnetze verändern sich grundlegend“, sagt Helmut Hertle. „Um die Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger sicher und zukunftsfähig zu halten, investieren wir kontinuierlich in Infrastruktur und Digitalisierung.“

In einer Zeit tiefgreifender Veränderungen – von der Liberalisierung des Energiemarktes über den Ausbau erneuerbarer Energien bis hin zur Digitalisierung der Netze – hat die TWS nach eigenen Angaben wichtige Chancen genutzt und sich als verlässliche Größe im Schussental und darüber hinaus etabliert.

„Das haben wir nicht allein geschafft. Wir bedanken uns deshalb bei allen, die diese Entwicklung mitgetragen und ermöglicht haben“, so Andreas Thiel-Böhm.

(Quelle: TWS)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.