Helena de Vasconcelos übernimmt eine neue Führungsaufgabe am St. Elisabethen-Klinikum. Die Medizinerin gehört seit acht Jahren zum Team der Gefäßchirurgie.
Helena de Vasconcelos ist seit Juni neue Oberärztin in der Klinik für Gefäßchirurgie, Endovascularchirurgie und Gefäßmedizin am St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg. Die 42-jährige Portugiesin lebt in Weingarten und arbeitet bereits seit acht Jahren in der Klinik von Chefarzt Dr. Dominik Jost.
Geboren wurde Helena de Vasconcelos in Lissabon. Bereits mit 17 Jahren begann sie ein Bachelor-Studium, das vierjährige Physikum der Humanmedizin. Von 2008 bis 2014 absolvierte sie an der Universität Lissabon ihr Medizinstudium und schloss dieses mit einem Master ab.
„Ärztin zu sein bedeutet nicht nur, Menschen zu helfen, die bestmögliche Therapie und Behandlung zu suchen. Man muss in vielerlei Hinsicht auch Grenzen überwinden, Berge versetzen. Das hat mich gereizt. Ich liebe Herausforderungen, und ich habe diese Herausforderung auch gesucht.“
Wechsel nach Ravensburg
Ihre Weiterbildung absolvierte sie zunächst in Lissabon in Orthopädie und Unfallchirurgie. Anschließend entschied sie sich für einen beruflichen Neuanfang in Deutschland. Nach der Anerkennung ihres Abschlusses durch die Landesärztekammer Südwürttemberg fiel ihre Wahl auf das St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg und die Klinik für Gefäßchirurgie, in der sie zuvor hospitiert hatte.
„Ich war sofort begeistert vom Team, der Klinik und auch den medizinischen Standards“, sagt Helena de Vasconcelos.
Ab Herbst 2018 absolvierte sie ihre Weiterbildung in Ravensburg. Ende 2024 legte sie erfolgreich die Facharztprüfung für Gefäßchirurgie ab. Seit Januar 2026 war sie als Funktionsoberärztin tätig, nun folgte die Beförderung zur Oberärztin.
„Gefäßchirurgie ist elegant, filigran, eine sehr feine Chirurgie“, sagt die Medizinerin. „Das gefällt mir und liegt mir auch.“
Fünf Sprachen und Leidenschaft für Sport
Neben ihrer medizinischen Tätigkeit spricht Helena de Vasconcelos fünf Sprachen: Portugiesisch, Französisch, Spanisch, Englisch und Deutsch. Zudem beherrscht sie nach eigenen Angaben auch ein wenig Mandarin.
In ihrer Freizeit widmet sie sich intensiv dem Sport. Die in Weingarten lebende Oberärztin absolviert nach eigenen Angaben fünfmal pro Woche Crossfit-Training.
„Das fordert den ganzen Körper und Geist. Sport tut mir gut, er ist ein ganz wichtiger Ausgleich für den Kopf und meine mentale Gesundheit“, sagt sie. „Es gibt für Menschen nichts gesünderes als Sport.“
(Quelle: OSK)