Trost in schwierigen Momenten Hoffnungsbären erreichen mehr Menschen in Ravensburg

Hoffnungsbären erreichen mehr Menschen in Ravensburg
Antonie Ertl (Freiwilligenagentur) übergibt erste Hoffnungsbären für Erwachsene an Sonja Ressel vom DRK-Kriseninterventionsteam (Bild: Stadt Ravensburg)
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Die Hoffnungsbären bringen in Ravensburg Kindern und Erwachsenen Trost. Drei neue Partnerorganisationen schließen sich dem Bürgerprojekt für Erwachsene an.

Schon Anfang August nahm Ulla Rapp, Leiterin des Betreuungsteams im Alpenland Haus der Betreuung und Pflege Am Mehlsack, gemeinsam mit zwei Bewohnerinnen die ersten 20 Bären entgegen. Mit einer Rikscha kamen sie zur Freiwilligenagentur und verbanden die Übergabe mit einer Ausfahrt. Antje Mayer, Koordinatorin des Projekts bei der Freiwilligenagentur, überreichte die Hoffnungsbären.

Die Bären sind für Gäste des Hauses vorgesehen, die sich in einer emotional schwierigen Lage befinden oder beispielsweise demenziell erkrankt sind. Sie sollen ihnen Trost und Hoffnung spenden.

Bären für Kinder und Erwachsene

Antonie Ertl, Mitarbeiterin der Ravensburger Freiwilligenagentur, übergab 40 Hoffnungsbären an Sonja Ressel von der Psychosozialen Notfallversorgung des Kriseninterventionsteams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das DRK ist von Beginn an Kooperationspartner beim Projekt „Hoffnungsbären“ für Kinder.

Von den 40 Bären sind 30 für traumatisierte Kinder der Psychosozialen Notfallversorgung vorgesehen. Zehn Hoffnungsbären gehen erstmals an Erwachsene.

Ende August nahmen auch die Bewohnerinnen des Seniorenzentrums Weststadt, Jutta Zöllner und Ingeborg Forderer, gemeinsam mit der Leiterin des Bereichs „Betreuung“, Jana Weiland, und ihrem Mitarbeiter Andreas Stehle 20 Hoffnungsbären entgegen. Übergeben wurden sie von Sophie Bader, Leiterin der Freiwilligenagentur.

Die beiden Bewohnerinnen zeigten sich begeistert. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Bären den Bewohnerinnen und Bewohnern der Demenzstation, aber auch akut Kranken und Sterbenden große Freude bereiten werden.

Projekt besteht seit zwei Jahren

Im September wird das Projekt „Hoffnungsbären“ in Ravensburg zwei Jahre alt. Ermöglicht wird es durch zwei Vereine: solidarisch netzwerken e. V. finanziert die Bären für Erwachsene, der Kinderschutzbund Ravensburg übernimmt die Kosten für die Bären für Kinder.

Trägerverein ist LifeCommunity e. V. aus Köngen bei Nürtingen. Der Verein hat das Projekt „Hoffnungsbären“ nach Ravensburg gebracht. Die Bären werden von Bürgerinnen liebevoll eingekleidet und erhalten dadurch ihren individuellen Charakter.

Einrichtungen, die ebenfalls mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen in Kontakt stehen, die sich in körperlich oder psychisch schwierigen Situationen befinden, können sich als Partnerorganisationen bei der Freiwilligenagentur melden. Sie ist telefonisch unter 0751 821211 oder per E-Mail an [email protected] erreichbar. Weitere Informationen gibt es unter ravensburg.de/hoffnungsbaeren.

(Quelle: Stadt Ravensburg)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.