Neuer Partner fürs Recycling Handy-Sammelzentrum startet in Ravensburg

Handy-Sammelzentrum startet in Ravensburg
Sophie Bader und Heike Sonntag freuen sich über den neuen Sammelpartner "Freddy – der Datenfresser". Die Freiwilligenagentur im Rathaus ist ab sofort Sammelzentrum für das gesamte Ravensburger Stadtgebiet. Hier steht auch die große Freddy-Sammelbox. (Bild: Stadt Ravensburg)
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Die Freiwilligenagentur in Ravensburg ist ab sofort Sammelzentrum für ausgediente Handys, Smartphones und Tablets. Neuer Partner ist „Freddy – der Datenfresser“.

Seit Juli 2015 können Bürger ausgediente Handys bei der Freiwilligenagentur im Ravensburger Rathaus abgeben. Damals hatte sie sich der Handy-Aktion Baden-Württemberg angeschlossen. Bis heute wurden dort über 1800 Handys gesammelt.

Mit dem Wechsel zu „Freddy – der Datenfresser“ ist die Freiwilligenagentur nun als Sammelzentrum für das gesamte Ravensburger Stadtgebiet registriert. Als zentraler Sammelpunkt steht dort ab sofort eine große, verplombte FreddyBox aus Aluminium.

Weitere Sammelstellen können mitmachen

Organisationen, die ebenfalls ausgediente Geräte sammeln möchten oder dies bereits tun, können sich bei „Freddy – der Datenfresser“ als Sammelstelle registrieren. Sie erscheinen anschließend gemeinsam mit allen weiteren Sammelstellen auf der deutschlandweiten Übersichtslandkarte und sind zudem auf der Website der Stadt Ravensburg zu finden.

Ist eine Sammelbox voll, kann ihr Inhalt bei der Freiwilligenagentur in die große FreddyBox umgefüllt werden. Sobald diese voll ist, wird sie vom Anbieter kostenlos ausgetauscht.

Bislang beteiligen sich bereits die Ortsverwaltungen Eschach und Taldorf sowie die Stadtbücherei und das Umweltamt im Technischen Rathaus. Weitere Sammelstellen haben ihr Interesse bekundet und können sich nach der Registrierung auf der Website der Stadt Ravensburg eintragen lassen.

Bisherige Vorgaben sorgten für Probleme

Notwendig wurde der Wechsel, weil es infolge eines Dienstleisterwechsels beim bisherigen Partner sehr restriktive Vorgaben bezüglich der akzeptierten Handys gab.

„Wir durften die meisten Handys gar nicht mehr akzeptieren und auch keine Tablets. Das führte zu Unverständnis und Enttäuschung bei den Bürgerinnen und Bürgern, die extra mit ihren Geräten zu uns kamen“, erklärt Sophie Bader, Abteilungsleiterin Gesellschaft und Leiterin der Freiwilligenagentur, den Anbieterwechsel.

Auch Heike Sonntag, die das Projekt bei der Freiwilligenagentur organisiert, kann diese strikte Handhabung in der Form nicht nachvollziehen. Schließlich gehe es um die Rückgewinnung der Rohstoffe, und manche Geräte könnten sogar wieder in den Kreislauf zurückgebracht werden.

Die Erlöse aus der Sammelaktion kommen nach wie vor über die Handy-Aktion Baden-Württemberg Bildungsprojekten für Mädchen im globalen Süden zugute.

Diese Geräte werden nicht angenommen

Aufgeblähte Handys, lose Akkus und Batterien sowie Ladegeräte werden nicht entgegengenommen.

Wer sich als Sammelstelle anschließen möchte, erhält Informationen bei der Freiwilligenagentur im Rathaus. Weitere Informationen gibt es unter www.ravensburg.de, Stichwort „Handy“. Telefonische Auskünfte erteilt die Freiwilligenagentur unter 0751/82-1212. Anfragen sind auch per E-Mail an [email protected] möglich.

(Quelle: Stadt Ravensburg)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.