Kostenlose Seminare Nach Umspannwerk-Anschlag: DRK bietet Krisenvorsorge-Seminare an

Nach Umspannwerk-Anschlag: DRK bietet Krisenvorsorge-Seminare an
Wenn das Licht ausgeht: Das DRK vermittelt praktische Tipps für die Vorsorge bei Blackout und anderen Krisenlagen. (Bild: DRK)
WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Das DRK informiert über Vorsorge für Stromausfälle und andere Krisenlagen. Kostenlose Seminare sollen praktische Tipps für den Ernstfall vermitteln.

Der mutmaßliche Brandanschlag auf ein Umspannwerk in Reutlingen hat nach Ansicht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis Ravensburg erneut gezeigt, wie anfällig kritische Infrastrukturen sein können. Das DRK nimmt den Vorfall zum Anlass, auf die Bedeutung privater Krisenvorsorge hinzuweisen und lädt zu kostenlosen Informationsseminaren in Ravensburg und Baindt ein.

„Ein Blackout oder ein großflächiger Stromausfall kann jeden treffen. Die Frage ist nicht, ob man sich Sorgen machen muss, sondern ob man vorbereitet ist“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Gerhard Krayss. „Am Anfang einer Krisenlage ist jede Bürgerin und jeder Bürger zunächst auf sich selbst gestellt. Bis Hilfe organisiert und flächendeckend wirksam wird, vergeht Zeit.“

Nach Angaben des DRK zählen Stromausfälle lediglich zu einer Vielzahl möglicher Krisensituationen. Auch Unwetter, Hochwasser, Großbrände, Gefahrstoffunfälle oder Evakuierungen können dazu führen, dass Menschen kurzfristig ihre Wohnungen verlassen müssen oder über mehrere Tage auf sich allein gestellt sind.

Praktische Tipps für den Ernstfall

Im Seminar „Notvorsorge, Selbsthilfe und Blackout“ erfahren die Teilnehmenden, wie sie sich auf unterschiedliche Krisensituationen vorbereiten können. Themen sind unter anderem die Bevorratung von Lebensmitteln und Trinkwasser, Notbeleuchtung, alternative Kochmöglichkeiten, wichtige Medikamente sowie Informationsquellen für den Fall eines Ausfalls von Mobilfunk und Internet.

Darüber hinaus informiert das DRK über Warnsysteme, Notfallrucksäcke, die sichere Aufbewahrung wichtiger Dokumente sowie das richtige Verhalten in außergewöhnlichen Gefahrenlagen. Ziel ist es, den Teilnehmenden konkrete und alltagstaugliche Handlungsempfehlungen zu vermitteln.

Nachbarschaftshilfe als wichtiger Baustein

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nachbarschaftshilfe. „Krisen lassen sich gemeinsam besser bewältigen als allein“, betont Krayss. „Wer sich im Wohnumfeld vernetzt, Treffpunkte vereinbart und auf ältere oder hilfebedürftige Menschen achtet, erhöht die Sicherheit aller Beteiligten.“

Die Teilnahme an den Seminaren ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

(Quelle: Deutsches Rotes Kreuz)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.